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Essential Home: Amazon-Echo-Alternative mit Privatsphäre im Fokus

Essential Home. (Bild: Essential)

Android-Vater Andy Rubin hat am Dienstag seine Amazon-Echo-Alternative „Essential Home“ mit eigenem Betriebssystem Ambient OS vorgestellt. Die kleine Dose soll vieles anders als die Konkurrenz machen.

Essential Home: Eure Daten bleiben zuhause

Essential Home ist neben dem Essential Phone das zweite Produkte aus Andy Rubins neuer Firma Essential. Die kleine Box soll euch dabei helfen, euren Alltag zu organisieren und auch euer Smart-Home zu regeln. Mithilfe von eurer Eingaben und künstlicher Intelligenz soll die kleine Dose als „proaktiver Assistent“ fungieren. Der smarte Assistent soll also nicht nur auf eure Fragen antworten, sondern euch auch über relevante Dinge auf dem Laufenden halten – beispielsweise, wenn ihr ausnahmsweise früher als üblich das Haus verlassen müsst, um pünktlich zur Arbeit zu kommen. Essential Home kann aber nicht nur als smarter Assistent genutzt werden, ihr könnt über die kleine Dose auch einfach nur eure Musik steuern, einen Timer setzen, oder euer Licht steuern.

Essential Home basiert auf Ambient OS. (Bild: Essential)

Mit der Smart-Home-Box Essential Home will Andy Rubin mit seinem Team einiges anders als die Konkurrenz machen. Anstelle eure Daten in die Cloud zu schieben, sollen alle auf dem Gerät gespeichert werden. Die Home-Box kann per Sprachbefehl, Tap aufs Display, oder einen Blick aktiviert werden. Laut Essential soll Home ein Produkt sein, das als unaufdringlicher Assistent fungieren soll – mit angenehmen Design, ohne blinkende Lichter.

Essential Home mit Ambient: Neue Hardware und neue Software mit offener API

Als Basis von Essential Home dient das eigens entwickelte Betriebssystem Ambient OS. Das Ziel der neuen Plattform sei es, die Geräte in eurem Zuhause smart miteinander zu verbinden - Essential bezeichnet es als „Aktivierung“ des Zuhauses. Ambient OS soll gewissermaßen als Schnittstelle all eurer vernetzten Produkte dienen, diese miteinander verbinden und dadurch neue Wege der Bedienung ermöglichen.

 (Bild: Essential)
(Bild: Essential)

Laut Essential soll Ambient OS all eure Geräte über das heimische Netzwerk verknüpfen, sofern es möglich ist – Essential will damit eure Privatsphäre schützen. Damit der Nutzer entscheiden kann, welche der vielen möglichen Smart-Home-Funktionen genutzt werden sollen, erhält der User Aktions-Vorschläge. Aktivieren muss der User sie dann selbst. Im Laufe der Zeit kann die Box antizipieren, was der Nutzer will und was nicht.

Essential Home soll proaktiv, aber dezent auf Änderungen im Zeitplan hinweisen. (Bild: Essential)

Im Laufe des Sommers soll Essential Home – womöglich zuerst in den USA – in den Handel kommen. Zum Start soll die Box laut Wired nahtlos mit SmartThings, HomeKit, Nest, aber auch mit Amazon Alexa, Siri und dem Google Assistant arbeiten können. Ob und wie gut das Ganze funktionieren wird, bleibt abzuwarten.

Das Essential Phone in Bildern
Essential Phone. (Bild: Essential)

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Eine Reaktion
Olaf Rowas

Sehr guter Ansatz, wenn er denn funktioniert!
Endlich ein Hersteller der das wachsende Unbehagen der Kunden antizipiert hat alles in die Cloud schieben zu müssen, wenn man smarte Funktionen oder einen digitalen Assistenten nutzen möchte.

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