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Essential-Phone: Android-Vater Andy Rubin teasert sein neues Produkt an

Essential-Phone. (Foto: Andy Rubin)

Android-Vater Andy Rubin soll zwischen Frühling und Sommer ein eigenes High-End-Smartphone vorstellen. Auf Twitter gewährt er schon einen ersten Blick auf das „Essential-Phone“.

Fast randlos: Rubin teasert sein „Essential-Smartphone“ an

Andy Rubin, seines Zeichens Entwickler des weltweit meistgenutzten mobilen Betriebssystems Android, plant drei Jahre nach dem Weggang von Google ein neues High-End-Smartphone mit KI-Fähigkeiten unter der Marke Essential vorzustellen. Dass die Ankündigung seines „Babys“ nicht mehr lange auf sich warten lassen dürfte, deutete er in einem Tweet mitsamt Teaser-Foto an.

Nur ein Hauch von Rahmen: das „Essential-Phone“. (Foto: Andy Rubin)

„I’m really excited about how this is shaping up. Eager to get it in more people’s hands…“

Dem Tweet zufolge sei er über die Entwicklung des Smartphones sehr aufgeregt und könne es kaum abwarten, es in die Hände vieler Menschen zu bekommen. Das Foto zeigt (s)eine Hand, in der der obere Teil eines nahezu rahmenlosen Smartphones zu erkennen ist – angeblich besitzt es ein 5,5-Zoll-Display. Als Betriebssystem ist anhand der Statusleiste recht eindeutig Android zu erkennen. Ähnlich wie beim LG G6 besitzt das Display abgerundete Ecken, der Rahmen erscheint ähnlich schmal wie der des Xiaomi Mi Mix, das im Oktober letzten Jahres für Furore sorgte.

Essential: Rubin will nicht nur ein Smartphone vorstellen

http://playground.global/team/crew/andy-rubin

Android-Vater Andy Rubin will mit „Essential Products“ den Smartphone-Markt aufmischen. (Foto: Playground)

Einem Bericht vom Januar zufolge plane Rubin mit dem High-End-Smartphone in direkte Konkurrenz zu Apple und Google zu treten. Mit dem Unternehmen Essential Products soll er unterstützt von einem 40-köpfigen Team – unter anderem bestehend aus ehemaligen Apple- und Google-Mitarbeitern – nicht nur ein High-End-Smartphone mit KI-Fähigkeiten entwickeln. Das Smartphone soll als zentrale Schnittstelle für ein Portfolio an vernetzten Produkten fungieren – neben 360-Grad-Kameras soll auch das Heimautomations-Segment bedient werden.

Dass Rubins neues Unternehmen vielversprechende Produkte in petto hat, deutet sich unter anderem durch das große Interesse von Investoren an. Laut Business-Insider sei Essential-Products vor dem Abschluss einer über 100 Millionen US-Dollar schweren Funding-Runde gewesen. Einer der Investoren, das japanische Telekommunikationsunternehmen Softbank, zog jedoch sein 100-Millionen-Funding in letzter Minute zurück. Als Grund werden die engen Beziehungen Softbanks zu Apple vermutet.

Andy Rubin hatte Android-OS mitsamt seiner Firma Danger 2005 an Google verkauft. Anschließend leitete er die Android-Abteilung acht Jahre lang und machte aus dem winzigen OS das größte mobile Betriebssystem der Welt. 2013 verließ er der die Android-Abteilung und leitete den Robotik-Bereich Googles. 2014 kehrte er Google vollständig den Rücken. Im Anschluss startete Rubin den Startup-Inkubator Playground Global, mit dem er Projekte aus den Bereichen künstliche Intelligenz, Robotik und Augmented Reality finanziell unterstützt und begleitet. Rubins Smartphone-Firma „Essential Products“ – derzeit noch im Stealth-Mode – scheint ein Bestandteil des Playground-Portfolios zu sein.

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