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Google weiterhin im Visier: EU-Wettbewerbshüter prüfen Umgang mit Daten

Die EU-Wettbewerbshüter prüfen, wie und warum Google Daten erhebt und verwendet (Foto: Shutterstock).

Wie und warum Google Daten erhebt und verwendet, ist Ziel einer Prüfung der EU-Wettbewerbshüter. Daraus könnte ein weiteres saftiges Bußgeld hervorgehen.

Für eine vorläufige Untersuchung haben die EU-Wettbewerbshüter Fragebögen an Google verschickt. Gegenstand der Prüfung ist es Medienberichten zufolge, herauszufinden, wie und warum der Suchmaschinenriese Daten erhebt und verwendet.

Bislang keine Stellungnahme von Google

Wie Engadget berichtet, liegt der Schwerpunkt der Untersuchung nach einem Reuters vorliegendem Dokument auf einigen der wichtigsten Services von Google. So prüfe man unter anderem die Datenerhebung bei den lokalen Suchdiensten, den Anzeigen und deren Ausrichtung sowie den Anmeldediensten und Browsern. Google habe in der Vergangenheit erklärt, dass man Daten sammle, um die Dienste zu verbessern. Nutzer hätten jederzeit die Möglichkeit, ihre Daten zu verwalten und zu löschen. Engadget soll Google um Stellungnahme gebeten haben, das Unternehmen soll sich jedoch bislang nicht geäußert haben.

Kartellbeschwerde erst wenige Tage her

Google war in den letzten Jahren bereits mehrfach von der EU-Wettbewerbskommissarin Margethe Vestager zu Bußgeldern verdonnert worden. Sie forderte die Anpassung von Googles Geschäftspraktiken. Dies ist offenbar jedoch nicht oder nur teilweise geschehen, sodass sich erst vor wenigen Tagen 41 Preisvergleichsportale zusammengetan und bei Vestager Beschwerde gegen Google eingereicht haben. Trotz eines Bußgeldes von 2,42 Milliarden Euro vor zwei Jahren missbraucht Google weiterhin seine marktbeherrschende Position – so der Vorwurf der Portale. Es wäre also nicht überraschend, wenn die aktuelle Untersuchung zu einem weiteren Bußgeld führt.

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