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EU fördert 14 Open-Source-Projekte mit Bug-Bounty-Programm

Die EU will Hacker belohnen, die Sicherheitslücken bei bestimmten Projekten finden. (Foto: GlebSStock/ Shutterstock)

Für 14 Projekte startet die EU im Januar ein Bug-Bounty-Programm – insgesamt sind Belohnungen von 850.000 Euro ausgeschrieben.

Wer Sicherheitslücken bei bestimmten Open-Source-Programmen entdeckt, wird künftig von der Europäischen Union (EU) belohnt. Die EU startet im Januar ein Bug-Bounty-Programm, wie Julia Reda, Mitglied der Fraktion der Grünen und der Freien Europäischen Allianz im Europäischen Parlament, bekannt gegeben hat.

Dabei gehe es um 15 Software-Projekte, auf die die EU-Institutionen angewiesen seien, schreibt Reda. 14 starten Ende Januar, eines Anfang März. Es ist die dritte Auflage des Free and Open Source Software Audit Project (FOSSA).

Bountys von insgesamt 851.000 Euro ausgeschrieben

Die Höhe der Bountys für die einzelnen Projekte variiert von 25.000 bis 90.000 Euro. Insgesamt investiert die EU 851.000 Euro in das Programm. Die Höhe einer einzelnen Belohnung hänge von der Schwere der entdeckten Sicherheitslücke und der Wichtigkeit der jeweiligen Software ab.

Zu dem Bug-Bounty-Programm gehören etwa 7-zip, Apache, Filezilla, Keepass, Notepad++ oder der VLC Media Player. Das FOSSA-Projekt hatte die EU schon im Jahr 2014 gestartet, nachdem der Open-SSL-Bug Heartbleed entdeckt worden war. In einem ersten Schritt wurde dann analysiert, welche Open-Source-Projekte für die Institutionen der EU wichtig sind.

Jetzt startet erstmals ein Bug-Bounty-Programm in diesem Rahmen. Das Programm soll das Internet sicherer machen, schreibt Reda.

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