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Europäische Taxizentralen schmieden Pakt gegen Uber und MyTaxi

(Foto: © Andres Rodriguez - Fotolia.com)

Gegen expansionswütige Angebote wie Uber hat die Taxibranche offenbar eine Lösung gefunden: Künftig treten die europäischen Taxizentralen mit einer gemeinschaftlichen App auf.

Europas Taxizentralen lancieren eigene App

Um den wachstumshungrigen Beförderungsdiensten um Uber oder das hiesige MyTaxi beizukommen, greift die traditionelle Taxibranche jetzt zu ungewöhnlichen Mitteln. Wie unter anderem Gründerszene berichtet, haben sich die beiden größten europäischen Taxi-Zentralen, „Taxi Berlin“ und die Pariser „G7“, dazu entschlossen, ihre Bestell-Apps für Taxen zu bündeln.

Angebote wie MyTaxi oder Uber machen der Taxibranche viel Druck. Jetzt soll eine neue App-Offensive helfen. (Foto: MyTaxi)
Angebote wie MyTaxi oder Uber machen der Taxibranche viel Druck. Jetzt soll eine neue App-Offensive helfen. (Foto: MyTaxi)

Konkret geht es um die schon länger existierenden Anwendungen „Taxi.eu“ und „eCab“, über die sowohl deutsche als auch internationale Zentralen ihre Fahrdienste auf dem Smartphone anbieten. Die gemeinschaftliche App soll zunächst in zehn Ländern bestellen können, darunter auch Deutschland. 100.000 Taxen, so versprechen sich die Zentralen, sollen damit erschlossen werden.

CDU spricht sich für Öffnung des Taximarkts aus

Grund für den Vorstoß ist der zunehmende Wettbewerbsdruck durch vergleichsweise neue Beförderungsangebote wie beispielsweise Uber oder MyTaxi.

Eine Antwort von der für gewöhnlich eher innovationsfeindlichen Taxibranche ist auch bitter nötig. Erst heute hat sich ausgerechnet der digitalpolitische Arm der CDU-Fraktion für eine Lockerung des Personenbeförderungsgesetzes ausgesprochen. Der bislang streng regulierte Markt soll demnach für weitere Anbieter geöffnet werden. Die Pläne enthalten auch Vorschläge von Uber, das hierzulande weitgehend verboten ist. Die Öffnung sieht unter anderem eine Abschaffung der Preisstrukturen vor.

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Eine Reaktion
Preisgerechtigkeit

"Die Öffnung sieht unter anderem eine Abschaffung der Preisstrukturen vor."

Der Schutz der Bürger vor Abzocke sollte immer Vorrang haben.
http://www.businessinsider.com/jerry-seinfelds-wife-spent-415-during-ubers-surge-pricing-2013-12

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