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Europäischer PC-Markt 2019: Windows-7-Support-Ende sorgt für Mini-Plus

Lenovo Miix 630. Eines der ersten Windows-10-Notebooks mit ARM-Chip und bis zu 20 Stunden Laufzeit. (Bild: Lenovo)

Der PC-Markt in der EMEA-Region soll laut IDC-Prognosen 2019 minimal im Plus sein. Das liegt daran, dass Firmen wegen dem nahenden Windows-7-Support-Ende fleißig einkaufen.

Am 14. Januar 2020 stellt Microsoft den Support für Windows 7 ein – zehn Jahre nach dessen Launch. Dennoch nutzen noch einige Hundert Millionen Menschen die veraltete Betriebssystemversion. Zumindest Unternehmen und Organisationen haben in den vergangenen Monaten aber auf Windows 10 umgestellt – was auch dem PC-Markt Flügel verliehen hat. Obwohl Verbraucher deutlich weniger Desktop-PCs und Notebooks gekauft haben als im Vorjahr, steht dadurch laut IDC-Prognose für 2019 unter dem Strich ein leichtes Plus.

PC-Markt: Kosten durch Windows-7-Support vermeiden

In der Region Europa, Afrika und dem Nahen Osten (EMEA) sollen bis Jahresende insgesamt 72,1 Millionen PCs verkauft worden sein. Das bedeutet ein Wachstum gegenüber 2018 von 0,6 Prozent. Für Westeuropa könnte aber ein Plus von 9,8 Prozent drin sein, so IDC. Unternehmen und Behörden hätten beim Windows-10-Upgrade Gas gegeben, um mögliche Kosten für einen Windows-7-Support nach Januar 2020 zu vermeiden, erklärte IDC-Analystin Malini Paul.

Für die erste Jahreshälfte rechnet IDC aufgrund der starken Nachfrage von kleinen und mittleren Unternehmen ebenfalls für eine weitere positive Entwicklung des westeuropäischen PC-Marktes. Allerdings könnte der anhaltende Mangel an CPU von Intel einen wesentlichen Hemmschuh darstellen. Vor allem Einsteiger-Produkte könnten davon betroffen sein. Allerdings würden alternative Anbieter wie AMD das Loch stopfen, das Intel hinterlassen könnte.

IDC: Convertibles und ultradünne Notebooks treiben Markt

Für den Verbrauchermarkt rechnet IDC mit einer Erholung durch das Black-Friday- und Weihnachtsgeschäft. Das Interesse an Desktop-PCs lasse allerdings weiter nach. Stattdessen würden sich die normalen Konsumenten für besonders dünne und leichte Geräte interessieren. Während die Verkäufe von traditionellen Notebooks und Desktop-PCs bis 2023 jährlich um 8,3 beziehungsweise 5,9 Prozent abnehmen sollen, sieht IDC für Convertibles und ultradünne Notebooks jährliche Wachstumsraten von 8,7 beziehungsweise vier Prozent.

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