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Die Evolution der Automatisierung

Zwei technisierte Hände berühren sich in Anlehnung an ein sehr berühmtes Gemälde

Der Weg war steinig und erforderte viel händische Arbeit – aber hat es sich gelohnt? (Bild: Irina Shi/Shutterstock)

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Werner Vogels, CTO und Vizepräsident von Amazon.com, sagte einst: „Automate everything“. Wo liegen die Vorteile der Automatisierung und wie hat sich diese eigentlich in den vergangenen Jahren entwickelt?

In den acht Jahren seit dem Amazon Web Services (AWS) CloudFormation auf den Weg brachte, hat sich im Bereich der Automatisierung viel getan. Dabei kann man den Werdegang grob in drei Phasen unterscheiden:

  • In der ersten Phase wurde – ähnlich wie im Mittelalter – viel von Hand gebaut. Das bedeutete trotz der Vorteile einer Automatisierung einen enormen initialen Aufwand, um diese nutzen zu können.
  • In der zweiten Phase wurden mit den ersten Erfahrungen gleiche Funktionalitäten in Module zusammengefasst, die später einfacher als damals wiederverwendbar sein sollten.
  • Erst in der dritten Phase wurde dieses Versprechen jedoch eingelöst und man bekam intelligente, wiederverwendbare Module, die in verschiedensten Kontexten ihre Einsatzbarkeit bewiesen haben. Im Folgenden wird kurz auf SparkleFormation Dynamics und das AWS Cloud Development Kit (CDK) eingegangen.

Warum sollte ich überhaupt automatisieren?

Anders als in den klassischen Rechenzentren kann virtuelle Hardware in der Cloud beliebig oft auf- und abgebaut werden. Um für diesen Vorgang auch in Veränderungen schneller zu sein, wendet man das Prinzip „Infrastuktur als Code“ (IaC) an.

Dabei wird zum Beispiel ein einzusetzender Server mit seinen Spezifikationen so programmiert, dass man diesen mit einem einfachen Funktionsaufruf starten kann. Gleichzeitig hat man bei voller Anwendung des IaC-Prinzips eine Rückversicherung, falls ein Rechenzentrum in der Cloud nicht mehr erreichbar sein sollte. Tritt dieser Fall ein, kann man dann auf Knopfdruck in einem anderen Rechenzentrum dieselbe Hardware in Betrieb nehmen.

Damit kommen wir zur ersten Phase, in der die Frameworks für IaC noch in den Kinderschuhen steckten und man quasi jeden einzelnen Server von Hand kodieren musste. Vorerst genügte das dem Prinzip des IaC. Schnell hat sich diese monolithische Herangehensweise aber – nicht überraschend – als änderungsunfreundlich herausgestellt. Für das nächste Projekt musste man also wieder von vorne beginnen – somit gab es mehrere konkurrierende Projekte, die eine Wiederverwendbarkeit des Codes zum Ziel hatten.

Zahnräder

Bis zum automatisierten Vorgang muss einiges geschehen (Quelle: Omelchenko/Shutterstock)

In der zweiten Phase gab es nun erste Modularisierungsansätze und Frameworks. Von diesen hat sich, ganz in darwinistischem Sinne, nur ein Paar durchgesetzt. Ein gutes Beispiel hierfür ist die damalige Diskussion um Betamax und VHS.

Man konnte zwar wiederverwendbare IaC-Module erstellen, jedoch mussten sich diese erst durch mehrfachen Einsatz beweisen und entwickeln. Dabei verweilen – ähnlich wie auf den Galapagosinseln – eigentlich nicht mehr so zeitgemäße Frameworks in abgeschlossenen Habitaten.

Die dritte Phase wurde vor erst wenigen Monaten erreicht. In der AWS Cloud hat man eine Auswahl zwischen mehreren intelligenten Systemen, die für die meisten normalen Anwendungsfälle fertige Bausteine gleich mitliefern. Die folgenden „Big Three“ konnten AWS-Partner, wie zum Beispiel tecRacer, bereits in vielen Projekten einsetzen. Und was soll man sagen: Sie alle haben ihre Stärken.

Volle Flexibilität mit tecRacer

tecRacer GmbH & Co. KG
tecRacer GmbH & Co. KG

tecRacer ist AWS-Authorized-Training-, Premier-Consulting- und auditierter Managed-Services-Partner. Wir betreuen eure Projekte rund um AWS.

Tel: +49 (0) 511 59095950

Für den Betrieb von vielen unterschiedlichsten Architekturen hat tecRacer eine große Bibliothek von SparkleFormation Dynamics aufgebaut. Diese kommt noch aus der zweiten Phase und hat sich durch mehrfaches Testen stark bewehrt. Hierbei hat man durch den Einsatz einer echten Programmiersprache volle Flexibilität.

Bei vielen Kunden, die eine Multi-Cloud Strategie bevorzugen, ist jedoch Terraform mit seiner großen Modulbibliothek beliebt. Terraform spricht vor allem Systemadministratoren an. Es hat nicht den vollen Umfang einer Programmiersprache und ist dadurch einfacher zu lernen sowie zu betreiben. Dadurch gibt es allerdings ein paar Einbußen in der Flexibilität.

Vor ein paar Monaten ist das „New Kid on the Block“, das Cloud Development Kit, von AWS generell verfügbar (ga) gestellt worden. Auch hier programmiert man in einer echten Programmiersprache IaC. Gleichzeitig hat es als einziges dieser drei Frameworks auch Funktionen zum Installieren von Programmen, wie beispielsweise Docker-Containern oder Serverless-Anwendungen in der Cloud.

Hier hat tecRacer bei ersten Projekten schon sehr gute Erfahrungen gemacht. Jedoch ist bei AWS die Agilität generell so großgeschrieben, dass sich häufig noch Dinge ändern. Zusammenfassend ist für Projekte mit einer gewissen Komplexität heutzutage nicht mehr die Frage „ob“ man IaC macht, sondern „wie“. Die Erfahrungen zeigen nach einer gewissen Lernkurve viele Vorteile. Es bleibt aber spannend zu sehen, welche Ansätze sich durchsetzen.

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