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Ex-Byton-Chef Carsten Breitfeld soll Faraday Future zurück in die Spur bringen

(Bild: Byton)

Der seit Jahren kriselnde Elektroauto-Entwickler Faraday Future versucht einen Neustart mit einem ehemaligen BMW-Manager an der Spitze.

Faraday Future hat einen neuen Leiter und der ist in der Branche kein Unbekannter. Das aus China finanzierte Unternehmen mit Sitz in Kalifornien ernannte Carsten Breitfeld zu seinem neuen Chef. Gründer Jia Yueting, der zuletzt den Spitzenjob hielt und als wichtigster Geldgeber von Faraday Future galt, will als Produktchef weitermachen.

Breitfeld hatte einst bei BMW die Elektrohybrid-Sportwagens i8 beaufsichtigt. Zuletzt wurde er vor allem als Mitgründer und Chef der chinesischen Elektroauto-Firma Byton bekannt, deren erstes Modell mit einem riesigen Display über das gesamte Armaturenbrett für Aufsehen sorgte. Breitfeld verließ Byton im Frühjahr und wurde Chef beim chinesischen Konkurrenten Iconiq Motors – gibt diesen Job aber nach nur wenigen Monaten wieder auf.

Konkurrenz für Tesla lässt auf sich warten

Faraday Future präsentierte sich zum Start Anfang 2016 als Herausforderer des Elektroauto-Vorreiters Tesla. Das versprochene Luxus-Elektroauto FF91 ist aber immer noch nicht auf dem Markt. Breitfeld übernimmt seinen neuen Posten noch vor dem Produktionsanlauf und solle auch die Entwicklung des auf ein breiteres Publikum ausgerichteten Modells FF81 beaufsichtigen, teilte Faraday Future am Dienstag mit.

In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Berichte über finanzielle Probleme im Firmengeflecht von Jia Yueting, die auch Faraday Future in Mitleidenschaft zogen. So legte das Unternehmen Pläne für den Bau eines Werks im US-Bundesstaat Nevada auf, für das eine Milliarde Dollar veranschlagt war. Zwischenzeitlich sollte der ehemalige BMW-Manager Stefan Krause Faraday Future als Finanzchef stabilisieren – doch er ging 2017, laut Medienberichten im Streit mit Jia Yueting. Die rettende Milliarden-Investition, dank der Faraday Future damals im Geschäft blieb, kam vom chinesischen Immobilien-Konglomerat Evergrande. dpa

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