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„Es ist wie ein Kult“: Ex-Apple-Store-Mitarbeiterin enthüllt Arbeitsbedingungen

Sie hat in einem der britischen Apple-Stores gearbeitet. Jetzt hat eine ehemalige Mitarbeiterin ausgepackt. Wie es mit den Aufstiegschancen aussieht und warum private Gespräche mit den Kunden wichtig sind, lest ihr hier.

Apple: Ex-Mitarbeiterin klagt über schlechte Arbeitsbedingungen

im Interview mit Business Insider über die dortigen Arbeitsbedingungen berichtet.

Ex-Mitarbeiterin lässt sich über die Arbeitsbedingungen in den Apple-Stores aus. (Foto: Apple)
Ex-Mitarbeiterin lässt sich über die Arbeitsbedingungen in den Apple-Stores aus. (Foto: Apple)

Demnach erhalten die Verkäufer in den Apple-Stores keine Provision, auch wenn sie große Unternehmensverträge im Wert von Hunderttausenden Pfund an den Mann oder die Frau bringen – Apple erklärt das damit, dass den Kunden so keine unnötigen Produkte verkauft würden. Andererseits, so heißt es in dem Interview, würden die Verkäufer angehalten, den Kunden Zusatzleistungen wie Apple Care schmackhaft zu machen. Dabei seien private Gespräche mit den Kunden enorm wichtig. So sollen die Mitarbeiter herausfinden, was die Kunden arbeiten und welches Eis sie mögen. Ziel: möglichst viel Zeit mit den Kunden verbringen.

Interne Boni gibt es nicht, dafür einen Stundenlohn von acht Pfund (10,50 Euro). Ein Lohn, so klagt die Ex-Mitarbeiterin, von dem sich die meisten Verkäufer kaum eines der angebotenen Apple-Produkte leisten könnten. Allerdings erhalten die Apple-Mitarbeiter teils enorme Rabatte, etwa 50 Prozent für die Apple Watch zu Verkaufsbeginn.

Kritik an internem Bewertungssystem bei Apple

Ebenfalls nicht so gut weg kam bei der Ex-Mitarbeiterin die Praxis, dass sich Kollegen untereinander bewerten müssen. Die Bewertungen dienen dem Management dazu, die Mitarbeiter in verschiedenen Gruppen einzuteilen, denen dann entweder Gehaltserhöhungen gegeben oder Nachschulungen verpasst werden. Das Ganze ähnele einem Kult, so die Kritik. Die Aufstiegschancen seien jedenfalls gering, keiner der Angestellten, die sie kennengelernt habe, sei jemals zum Manager eines der Stores geworden, kritisierte die Ex-Mitarbeiterin weiter.

Stattdessen müssten sich die Mitarbeiter in den Apple Stores und die Angestellten an der Genius-Bar oft mit verärgerten Kunden herumschlagen. Auch zu Morddrohungen oder Tätlichkeiten, bei denen schon mal die Polizei einschreiten muss, sei es regelmäßig gekommen, klagt die anonyme Mitarbeiterin. Die Kollegen würden dann für eine kurze Zeit ins Backoffice versetzt, damit sie sicher seien.

Interessant in diesem Zusammenhang ist unser Artikel: „Gehälter bei Apple: So viel haben Tim Cook und seine Manager 2015 verdient“.

via www.maclife.de

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12 Reaktionen
Rosenstrasse R045

Ich habe selbst zwei Jahre im Apple Store München gearbeitet und möchte dazu folgendes sagen:

- Die Mitarbeiter bewerten sich nicht gegenseitig, sondern werden von den vorgesetzten bewertet. Na und? Das ist doch in vielen Unternehmen so.

- Es gibt keine Provision. Ja und das ist auch im Sinne des Kunden, damit ihm nicht teures Zeug aufgeschwatzt wird, was er eh nicht braucht. Die größeren Deals macht sowieso das Business Team.

- Wie viele Mitarbeiter bei hm steigen von ganz unten ins Management auf? Auch das ist doch ganz normal

- Morddrohungen? Das ist einfach nur lächerlich. Natürlich gibt es manchmal Beef, aber jeder Genius und die Manager können damit umgehen

- Können sich alle Porsche Mitarbeiter können sich ein Produkt ihres Unternehmens leisten?

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Dot2010

Du kennst nicht alle Psychos, der ehemalige Aple Chef war einer, der jetzige... wundern würd es mich nicht...

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Mark

Bei allem Respekt, aber bis auf die Bewertungsthematik ist keines der genannten Punkte der Ex-Mitarbeitern irgendeines Aufschreis würdig.
Zudem ist es sicherlich kein Standard, Verkäufer mittels Provisionen zu beteiligen. Es ist schön, wenn es so ist, aber kein Muss. Da so etwas bei Arbeitsantritt bekannt ist, klingt dies für mich schlicht nach Neid der Mitarbeiterin.

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Dot2010

Glaube du hast die Info nur falsch verstanden. Du hast Recht, jedoch schreibt man hier nur die Info hierzu wie es ist. Also Tatsachen werden bekannt gegeben, nicht jeder hat dies gewußt, viele hätten es aber ehe erwartet was wohl nicht dem so sei.

Wenn ich aber als Verkäufer großaufträge vermittle erwarte ich aber eine Provision, sind ja keine Penuts und man ist kein Einzelhandelsverkäufer in dem Sinne.

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jemand

Exklusiv ist dieser Artikel nicht.

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Werner

So, so die ex Mitarbeiterin 'enthüllt'!!! ..Ich erlebe die Mitarbeiter in den Apple Shops nicht so.. Die müßten ja depressiv sein wenn das zuträfe. Ist aber nicht so..sehr nett, freundlich, hilfsbereit, guter Dinge. (meist..)
Aber immerhin wissen wir jetzt exklusiv durch t3n, was in dieser Ausbeuter-Sekte wirklich so vor geht.

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Horst Schulte

Für den Shop, den ich kenne, kann ich Ihren Eindruck nur bestätigen. Alles bestens. Gut gelaunte und fähige MitarbeiterInnen.

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Dot2010

Ich trau es der Apfelkirche zu das die ihre Jünger noch schlimmer behandeln als hier herauskam. Wundern würde es mich nicht... klingt schon längst wie eine Sekte die als Firma getarnt ist. Jobs war nichts anderes als ein Psycho, wer dies verneint hat kein Plan von dem Mann

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Martin

Natürlich brauch man dort nicht arbeiten. Braucht man auch nicht bei kik primark oder ikea h&m usw

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SKY

Richtig! Wieso dann im Nachhinein aufregen wie schlecht es doch war. Im Grunde hat es jeder selber in der hand.

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Oliver

Beachtet bitte, dass hier von einem britischen Shop die Rede ist. Damit will ich die Bedingungen in Deutschland nicht schön reden aber hier in Deutschland treffen diese Aussagen nur teilweise zu

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Kay

Das hört sich ja an als wenn sie gezwungen wurde dort zu arbeiten. Etwas lächerlich.

Wenn man geht (egal ob freiwillig o. Nicht) ist man ggf gefrustet und lässt sich negativ aus.

Eigentlich fragt man bei einem Bewerbungsgespräch: was verdiene ich, was für Aufstiegschancen habe ich, gibt es Extras über die Zeit?, Urlaub, Stunden pro Monat usw usw

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