Fundstück

Excel: So macht ihr krasse Beats in der Tabellenkalkulation

Excel wird zum Musik-Tool. (Screenshot: Dylan Tallchief / Youtube)

Gute Nachrichten für alle, die im Büro arbeiten, aber eigentlich lieber Musiker wären: Mit dieser Vorlage könnt ihr jetzt auch mit Excel fette Tracks raushauen.

Ihr tippt den ganzen Tag Zahlen in Tabellen ein, während ihr von einem Leben als Musiker träumt? Der Youtuber Dylan Tallchief zeigt jetzt, dass sich das nicht unbedingt gegenseitig ausschließen muss. Tallchief hat mit XLStudio nämlich einen Midi-Sequencer in Microsofts Tabellenkalkulationswerkzeug Excel nachgebaut.

Angefangen hat laut Tallchief alles mit einem Meme, das Excel als Musikproduktionswerkzeug zeigt. Statt es bei einem Like zu belassen und sich anderen Internet-Bildchen zu widmen, nahm Tallchief das Ganze offenbar als Herausforderung und entwickelte zunächst einen einfachen Midi-basierten Drum-Sequencer in Excel. Das hat dem Youtuber aber offenbar noch nicht gereicht und so entstand daraus dann XLStudio.

Musik mit Excel erzeugen: Mit XLStudio erzeugte Kompositionen lassen sich exportieren

XLStudio erlaubt sogar den Export eurer musikalischen Ergüsse im Ableton-Live-Dateiformat. So könnt ihr die eingetippten Midi-Noten anschließend in einem echten Sequencer bearbeiten. Dann könntet ihr das Ganze auch auf einem Mac weiterbearbeiten, denn leider funktioniert XLStudio nur in der Windows-Version von Excel.

Tallchief hat XLStudio zum kostenlosen Download auf Google-Drive veröffentlicht. Außerdem hat er die einzelnen Bestandteile seiner Excel-Datei auch auf GitHub veröffentlicht, damit ihr direkt einen Blick auf den Code werfen könnt. Das bietet sich auch an, denn ihr müsst die Ausführung von Makros in Excel erlauben, was grundsätzlich gar keine gute Idee ist, wenn es um Dateien aus unbekannten Quellen geht.

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