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Startups

Exit für Gründerszene: Axel Springer schnappt sich Startup-Portal

Axel Springer übernimmt Gründerszene. (Logo: Gründerszene)

Der Axel-Springer-Konzern schnappt sich Gründerszene und damit eines der bekanntesten deutschen Startup-Portale. Der Kaufpreis soll in niedriger, einstelliger Millionenhöhe liegen.

Axel Springer übernimmt Gründerszene zu 90 Prozent

Das bekannte Startup-Portal Gründerszene wandert unter das Dach von Axel Springer. Der Berliner Verlagskonzern übernimmt mit 90 Prozent die große Mehrheit an der hinter dem Online-Magazin stehenden Vertical Media GmbH. Der Verkaufspreis soll in einem niedrigen einstelligen Millionenbetrag liegen. Gründerszene selbst nennt die Summe zwar nicht, hat den Deal auf seiner Webseite allerdings bestätigt.

Gründerszene startete 2006 als One-Man-Show

Gründerszene ist eines der bekanntesten deutschen Startup-Portale. (Logo: Gründerszene)
Gründerszene ist eines der bekanntesten deutschen Startup-Portale. (Logo: Gründerszene)

Mit Gründerszene und der daran angeschlossenen Magazintochter VentureVillage holt sich Axel Springer weitere Expertise rundum das Thema Startups und Entrepreneurship ins Boot. Das Portal bietet neben täglichen Informationen aus der Startup-Landschaft auch zahlreiche Seminare, Workshops und Events wie die Spätschicht oder die Heureka-Konferenz an. Axel Springer hatte sich im vergangenen Jahre schon die Startup-Konferenz Hy! einverleibt und außerdem den hauseigenen Startup-Accelerator Plug&Play ins Leben gerufen.

Gründerszene wurde 2006 vom deutschen Seriengründer Lukasz Gadowski als privates Blog gestartet, hat sich über die Jahre hinweg aber stetig professionalisiert und sein journalistisches Angebot sukzessive ausgebaut. Derzeit beschäftigt der Digitalverlag rund 30 Mitarbeiter, geführt wird er von CEO Mark Hoffmann. Er hält auch weiterhin die restlichen Anteile am Portal.

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8 Reaktionen
Thomas Schulze

mmh, wieder eine "eher" unabhängige Quelle weniger, leider! Auch wenn wir hier nicht von Journalismus erster Güte sprechen. Dennoch.

Fachkräftemangel

Dann werden endlich Fachkräftemangel oder Notwendigkeit günstiger Praktikanten(1) und der Sinn von Holdingketten, Leistungsschutzrecht, einfacheren Patentierbarkeit durch Freihandelsabkommen, Subventionen und Steuererleichterungen und volkswrtschaftliche Nutzen der Startup-Szene der breiten Masse nahegebracht.

Auch werden investigative Startup-Infos wie "wer-wechselt-zu-welcher Firma", "wer meldet Insolvenz an", "was hat sich im Handelsregister getan" also oft öffentliche aber noch zu wenig oder erst später beachtete Dinge ansteigen.

(1) t3n.de/news/berliner-gruender-party-vorbei-537643/

Daniel Hüfner

Jap, eben genau das war der Punkt. Hab ich verwechselt, sorry! Sollte jetzt passen. :-)

Andreas Floemer

@Daniel: Es gibt aber auch einen Alex Hofmann - der ist in der Tat leitender Redakteur. Mark Hoffmann ist Geschäftsführer ;-)

Patrick R.

Schade, hab bis jetzt die Unabhängigkeit von Gründerszene geschätzt...

Ju

Mark Hoffmann ist CEO nicht Chefredakteur. Logo dürfte auch das alte sein! Und welche Macht der Gewohnheit? Die der schlechten Recherche.

Daniel Hüfner

Hallo Andreas,

danke für den Hinweis. Das war die Macht der Gewohnheit, ist korrigiert!

Andreas Floemer

Der gute Mann heißt Mark Hoffmann, nicht Alexander.

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