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Experimenteller Lesemodus und mehr: Das bringt der neue Chrome 75

Chrome am Mac. (Foto: FOXARTBOX / Shutterstock.com)

Google hat eine neue Version seines Browsers veröffentlicht. Mit Chrome 75 kommt ein verstecktes neues Feature – der Lesemodus. Android-Nutzer erhalten Support bei den Passwörtern.

Bei anderen Browsern gibt es ein solches Feature schon länger – mit Chrome 75 kommen jetzt auch Nutzer des beliebten Google-Browser in den Genuss eines Lesemodus. Noch wird dieser Modus in einer experimentellen Form angeboten und muss eigens aktiviert werden. Wir zeigen euch, wie das funktioniert.

Chrome 75: Lesemodus aktivieren

Chrome 75: Nach der Aktualisierung Lesemodus aktivieren. (Screenshot: t3n)

Nach dem Update auf die neue Version oder dem Download von Chrome 75 muss die Option „chrome://flags/#enable-reader-mode“ in die Adresszeile eingegeben werden. Dort muss der Modus über das Auswahlmenü rechts aktiviert („enabled“) werden. Anschließend den Browser neu starten.

Lesemodus in Chrome 75 aktivieren

Lesemodus in Chrome 75 aktivieren: Seite konvertieren. (Screenshot: t3n)

Anschließend gebt ihr die gewünschte Zielseite in die Adresszeile des Chrome-Browser ein. In den Einstellungen, Klick auf den Drei-Punkte-Button rechts oben, müsst ihr jetzt auf „Seite konvertieren“ klicken. Dann öffnet sich die vorher eingestellte Seite in dem reduzierten Lesemodus.

Chrome 75: Seite im Lesemodus

Chrome 75: So sieht die t3n-Seite im Lesemodus aus. (Screenshot: t3n)

Der experimentelle Lesemodus bildet kaum mehr als den reinen Text vor viel Weißraum ab. Dazu kommen die Bilder sowie die Links. Videos und mögliche Animationen werden nicht angezeigt. Freilich ist der Lesemodus vor allem für längere Texte – etwa News-Artikel – geeignet, bei denen sich die Leser nicht ablenken lassen wollen.

Lesemodus in Chrome 75: Seite als nicht sicher angezeigt

Komplette Webseiten ließen sich im Kurztest mit dem Chrome-Lesemodus nicht sinnvoll abbilden. Das funktioniert aber auch bei der Konkurrenz nicht wirklich sinnvoll. Etwas befremdlich war, dass die umgewandelte Seite im Chrome-Lesemodus als „nicht sicher“ angezeigt wurde.

Über den Lesemodus hinaus hat Google für Nutzer in der neuen Chrome-Version nicht viele sichtbare Änderungen eingebaut. Unter der Haube wurde jedoch geschraubt. So hat Google etwa die als „Evil-Cursor-Bug“ bekannte Sicherheitslücke gestopft. Außerdem wurde die Web-Share-API erweitert. Damit lassen sich jetzt Videos und Fotos gezielt teilen.

Chrome 75: Schneller dank aktiviertem Lazy-Loading

Ebenfalls optimiert wurde die JavaScript-Engine V8. Das soll eine Verbesserung der Performance bringen. Zuvor war schon bekannt geworden, dass Chrome 75 das Laden neuer Inhalt durch aktiviertes Lazy-Loading um 30 Prozent beschleunigen soll.

In die Chrome-Version für Android hat Google zudem die aus der Desktop-Variante schon bekannte Unterstützung für Passwörter integriert. Heißt: Android-Nutzer erhalten jetzt auch in der mobilen Version gespeicherte Passwörter für Login-Felder angezeigt. Außerdem übernimmt der eingebaute Passwort-Manager in dem Browser auf Wunsch jetzt auch die Erstellung und Speicherung von möglichst sicheren Passwörtern.

Der Chrome 75 steht zum Download für Windows, Mac und Linux bereit. Die automatische Aktualisierung soll in den kommenden Tagen und Wochen erfolgen, schreibt Google. Die Android-Version soll in den kommenden Wochen im Play-Store bereitstehen.

t3n meint: Viele sichtbare Änderungen gibt es, abgesehen von dem noch experimentellen Lesemodus, in der neuen Chrome-Version nicht. Unter der Haube wurde aber optimiert, so dass Nutzer mit dem Chrome 75 schneller als bisher surfen können dürften.

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