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EyeLock: Dieser Iris-Scanner ersetzt all deine Passwörter

Iris-Scanner von Eyelock. (Foto: Ali T. / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

EyeLock will mit „myris“ einen Iris-Scanner für den Massenmarkt präsentieren. Der Hersteller verspricht Sicherheit und eine fast nicht existente Fehlerquote.

Eyelock: Der Iris-Scanner myris soll zwischen 200 und 300 US-Dollar kosten. (Bild: Eyelock)
EyeLock: Der Iris-Scanner myris soll zwischen 200 und 300 US-Dollar kosten. (Bild: EyeLock)

EyeLock: Iris-Scanner myris soll den Massenmarkt erobern

Iris-Scanner wurden bisher hauptsächlich im professionellen Bereich eingesetzt. Dabei hat das biometrische Erkennungssystem verglichen mit den deutlich häufiger eingesetzten Fingerabdruckscannern einige deutliche Vorteile. Der Hersteller EyeLock will mit myris jetzt ein Gerät auf den Markt bringen, das die Iris-Authentifizierung auch für den Massenmarkt populär machen könnte.

EyeLocks myris soll für einen Preis von etwa 200 bis 300 US-Dollar auf den Markt kommen. Das Gerät ist in etwa so groß wie eine Computer-Maus und wird per USB mit dem Rechner verbunden. Auf der Vorderseite befindet sich ein kleiner Spiegel, damit Nutzer wissen, dass sie in die richtige Richtung gucken. Bis zu fünf Nutzer können ihre Iris von dem Gerät einscannen lassen und ein Profil in der myris-Software hinterlegen.

Die Software fungiert um Grunde als Passwort-Manager. Hier hinterlegt jeder Nutzer seine Passwörter für die verschiedenen Webseiten und Anwendungen. Bei der Anmeldung auf einer so hinterlegten Webseite genügt anschließend ein einfacher Iris-Scan, der laut Anbieter innerhalb kürzester Zeit durchgeführt wird. Dabei soll das System zudem besonders sicher sein.

myris: Iris-Scanner soll sehr niedrige Fehlerquote haben. (Foto: Eyelock)
myris: Iris-Scanner soll sehr niedrige Fehlerquote haben. (Foto: EyeLock)

EyeLock: Fehlerquote soll extrem gering sein

EyeLock gibt an, dass myris beide Augen zur Authentifizierung scannt. Daher liege die Chance, dass die Software einem Nutzer fälschlicherweise Zugriff auf eure Accounts gewährt, bei eins zu 2,25 Billionen. Während einer Kopie eines Finger überlistet werden kann, soll myris nicht durch Videos oder Fotos eines Nutzers ausgetrickst werden können. Wie genau der Hersteller das macht, ist allerdings nicht bekannt. Eine Methode wäre der Einsatz unterschiedlicher Lichtquellen, um die Reaktion der Pupillen zu testen und zu verifizieren, dass es sich um einen echten Menschen handelt.

Übrigens zerfällt eure Irisstruktur schon wenige Minuten nach eurem Tod – nur für den Fall, dass ihr euch deswegen Sorgen machen solltet. Ungünstigerweise verändert aber auch der Konsum von Alkohol oder die Einnahme verschiedener Medikamente eure Pupille, was unter Umständen zu Problemen bei der Erkennung führen könnte. Inwiefern Mylock diesen Problemen begegnet, ist unklar.

Wann EyeLock das Gerät veröffentlicht, hat das Unternehmen ebenfalls noch nicht bekannt gegeben. Auf der EyeLock-Webseite könnt ihr euch aber schon auf eine Warteliste eintragen. Ob myris halten kann, was der Hersteller verspricht, werden allerdings nur ausgiebige Tests belegen können.

via www.businessinsider.com

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Eine Reaktion
Synapsenkitzler

"Ob myris halten kann, was der Hersteller verspricht, werden allerdings nur ausgiebige Tests belegen können. "
Warum wird dann hier so darüber berichtet, bevor überhaupt nachgewiesen ist, ob es seriös ist und funktioniert? Oder ist das einfach (nicht gekennzeichnete) Werbung?
Über den Sinn und Unsinn von Biometrie siehe http://www.ccc.de/de/biometrie

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