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Facebook: 10.000 Leute arbeiten an VR und AR

Die Oculus Rift war das erste kommerziell erfolgreiche  VR-/AR-Produkt. Nun will Facebook nachlegen. (Foto: Shutterstock.com)

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Die Angestellten der Reality Labs Division stellen damit rund ein Fünftel der Facebook-Mitarbeiter weltweit. Vor vier Jahren waren es gerade mal 1.000 Menschen.


Der Social-Media-Gigant pusht offenbar seine Aktivitäten in Sachen Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR). Ein nun veröffentlichter Bericht bei The Information spricht von einer „aggressiven Strategie“, um eigene Hardware zu bauen und sich damit ein Stück weit von Apple und Google zu befreien. Als Indiz dafür nimmt der Artikel die Mitarbeiterzahl der betroffenen Abteilung zur Hand.

Mit Oculus nahm es seinen Anfang

Im Jahr 2007 machte die Oculus-VR-Abteilung – damals noch allein für diesen Bereich zuständig – einen sehr viel kleineren Anteil am Gesamtkonzern aus. Gerade einmal rund 1.000 Mitarbeiter zählte sie, während Facebook insgesamt rund 19.000 Menschen beschäftigte. Von rund fünf Prozent auf rund 20 Prozent Angestellten-Anteil: Das spricht für eine Offensive. Überraschend kommt das nicht, hat CEO Zuckerberg doch bereits angekündigt, er werde die Hälfte seiner Mitarbeiter an das Thema setzen. Er gab schon früher Hinweise, wohin die Reise geht. In einem Interview deutete er an, die nächste Computing-Plattform werde aus einer Kombination zwischen AR und VR bestehen.

Oculus arbeitet an AR-Brille im Ray-Ban-Style

Neben der rechnerunabhängigen VR-Brille Oculus Quest 2, die erst vor wenigen Monaten herauskam, arbeitet Facebook an einer reinen AR-Brille im Stil einer Ray Ban. Sie soll noch dieses Jahr auf den Markt kommen. Damit reiht sich Facebook in die Riege großer Tech-Magnaten ein. Google kaufte zuletzt den Smartglass-Hersteller North und soll an einer Neuauflage der Google Glass arbeiten. Auch Apple sitzt an einer AR-Brille und einer Reihe von Mixed-Reality-Produkten, so Insider.

Schon 2019 habt t3n den AR-Markt, seine Teilnehmer und Perspektiven gründlich untersucht.

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