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Facebook: 16 Prozent der Nutzer erstellen einen Großteil der Inhalte

Facebook: Inhalte nur von wenig Nutzern? (Foto: MIKI Yoshihito / flickr.com, CC-BY)

Nur 16 Prozent der Facebook-Nutzer aktualisieren regelmäßig ihren Status. Das geht aus einer Studie des Pew Research Center hervor, die im September 2013 in den USA durchgeführt worden ist. Wenig Aktivität im größten Sozialen Netzwerk?

Facebook: Inhalte von wenig Nutzern? Das ist nur die halbe Wahrheit

Das amerikanische Meinungsforschungsinstitut Pew Research Center hat 960 Facebook-Nutzer zu ihren Gewohnheiten auf Facebook befragt. Davon aktualisieren nur 16 Prozent ihren Status mindestens dreimal in der Woche. 68 Prozent machen das nur alle paar Wochen oder noch seltener – Facebook, eine Geisterstadt? Mitnichten.

Nur eine kleine Menge der Nutzer stellen die Inhalte bereit. Existiert diese Pyramide auch auf Facebook? (Screenshot: Nielsen Norman Group)
Nur eine kleine Menge der Nutzer stellen die Inhalte bereit. Existiert diese Pyramide auch auf Facebook? (Screenshot: Nielsen Norman Group)

Dieses Ungleichgewicht in Sozialen Netzwerken hat Jakob Nielsen schon 2006 in einem Artikel beschrieben. Er veranschaulicht das anhand einer Pyramide. Unten sind viele Nutzer, die nur konsumieren, oben sind ganz wenige, die die Inhalte bereitstellen und aktiv sind. Tendenziell ließe sich diese Beobachtung auf die jetzt veröffentliche Studie anwenden, allerdings sind die Status-Updates auf Facebook ja nicht die einzige Möglichkeit, sich zu beteiligen.

Ein Großteil der Facebook-Nutzer sind Kommentatoren und „Gefällt-mir”-Drücker

Die Status-Updates auf Facebook machen nur einen kleinen Teil der Inhalte des Netzwerks aus. 56 Prozent der Befragten klicken nämlich laut Studie auch dreimal oder häufiger pro Woche den „Gefällt-mir”-Button bei Status-Updates, Bildern, Videos oder Links anderer Nutzer. Bloß ein Drittel macht das nur alle paar Wochen oder weniger.

Teil der Ergebnisses einer Befragung von Facebook-Nutzern durch das Pew Research Center. (Screenshot: Pew Research Center)
Das Pew Research Center hat Facebook-Nutzer befragt. (Screenshot: Pew Research Center)

41 Prozent der Befragten antworten häufig auf Beiträge, etwas mehr – 43 Prozent – machen das selten bis nie. Auch beim Senden privater Facebook-Nachrichten sieht es nicht so düster aus, wie die Zahlen vermuten lassen. 28 Prozent kommunizieren häufig über den Messenger, 58 Prozent der Nutzer nutzen ihn selten bis nie.

Zu viele Status-Updates für Facebook-Nutzer nervig

Das Pew Research Center hat die Facebook-Nutzer auch nach Dingen gefragt, die sie bei der Facebook-Nutzung besonders nerven. Die häufigste Antwort: dass Fotos der Kinder ohne Erlaubnis geteilt werden – 57 Prozent der 345 Volljährigen gaben diese Antwort. Mit 36 Prozent sind Leute, die zu viele Informationen über sich teilen, ebenfalls recht unbeliebt. Zu viele Status-Updates werden also als störend empfunden.

Frage nach Dingen, die bei Facebook-Nutzern unbeliebt sind. (Screenshot: Pew Research Center)
Frage nach Dingen, die bei Facebook-Nutzern unbeliebt sind. (Screenshot: Pew Research Center)

Ein Großteil der Aktivität auf Facebook entsteht demnach in der direkten Interaktion, also in Form von Reaktionen auf Beiträge und Bilder. Der Erfolg lässt sich also nicht an der Anzahl der Status-Updates festmachen, es müssen vielmehr alle Möglichkeiten der aktiven Nutzung berücksichtigt werden.

Übrigens: Facebook ist ja auch nicht das einzige Soziale Netzwerk. In einem ausführlichen Artikel stellt euch Lea Weitekamp deshalb Facebook-Alternativen mit all ihren Stärken und Schwächen vor.

via netzoekonom.de

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