News

Facebook-Alternative Path wird eingestellt

Path wird eingestellt. (Foto: Denys Prykhodov / Shutterstock.com)

Path sollte sich als Facebook-Alternative etablieren. Jetzt wird der Dienst eingestellt.

Path wird zum 18. Oktober 2018 den Dienst einstellen. Das teilt das soziale Netzwerk auf seiner Website mit. Bis dahin hat die Nutzerbasis von Path die Möglichkeit, ihre auf dem Netzwerke geteilten Inhalte über die Backup-Funktion herunterzuladen. Nach Einstellung des Betriebs im Oktober wird das nicht mehr möglich sein.

Ausgestattet mit Kapital von TV-Star Ashton Kutcher und Salesforce-Gründer Marc Benioff ging Path Ende 2010 als Alternative zu Facebook an den Start. Der erwünschte Erfolg wollte sich in den darauffolgenden Jahren allerdings nie einstellen. Dabei standen mit dem Napster-Entwickler Shawn Fanning und dem ehemaligen Facebook-Manager Dave Morin zwei erfahrene Tech-Persönlichkeiten hinter der Firma.

2015 übernahm der südkoreanische Internet-Konzern Kakao das soziale Netzwerk. Der Kaufpreis wurde nicht öffentlich gemacht. Das nachlassende Interesse an der Path-App konnten die neuen Eigentümer jedoch nicht stoppen. Kakao ist vor allem als Betreiber der Messaging-Plattform Kakaotalk bekannt, die monatlich mehr als 50 Millionen Menschen aktiv nutzen. Die überwiegende Mehrheit der Nutzer sitzt in Südkorea.

Path: Konzept ging nicht auf

Ursprünglich beschränkte Path die Nutzer auf maximal 50 Freunde, mit denen sie sich vernetzen konnten. Damit sollte ein deutlich persönlicheres Umfeld geschaffen werden, als es bei Facebook der Fall ist. Offensichtlich stieß das bei der Zielgruppe dann aber doch auf wenig Gegenliebe. Später wurde das Limit daher auf 150 Verbindungen erhöht und letztlich ganz abgeschafft.

Ebenfalls interessant:

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung