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Karriere

Facebook baut Wohnkomplex für Mitarbeiter – inklusive Pool, Yoga-Trainer und Hunde-Spa

Facebook wird in direkter Nähe zur Firmenzentrale 394 Wohneinheiten inklusive verschiedener Annehmlichkeiten wie Geschäften und Pools errichten. Der Bau soll in zwei Jahren abgeschlossen sein und insgesamt 120 Millionen US-Dollar kosten.

Ein Wohnkomplex nach der Vorstellung von Facebook. (Bild: Facebook)
Ein Wohnkomplex nach der Vorstellung von Facebook. (Bild: Facebook)

Facebook investiert 120 Millionen in neue Wohnungen

Unter dem Namen „Anton Menlo“ will Facebook einen über 58.000 Quadratmeter großen Wohnkomplex im kalifornischen Menlo Park errichten. Die direkte Nähe zum Facebook-Campus soll es Mitarbeitern ermöglichen in nur fünf Minuten mit dem Fahrrad zur Arbeit zu gelangen. Damit löst Facebook zumindest teilweise auch das Problem der explodierenden Mieten in Menlo Park beziehungsweise im Silicon Valley im Allgemeinen. Auch wenn nach Schätzungen zufolge nur etwa zehn Prozent der Mitarbeiter dort Platz finden könnten.

Der Schritt an sich ist eher ungewöhnlich für die Technologiebranche wie auch für unsere heutige Zeit. Mitarbeiter bleiben schließlich viel seltener bei nur einem Unternehmen und durchlaufen in ihrem Berufsleben die unterschiedlichsten Stationen. Das Wall Street Journal verglich das Wohnungsbauprojekt von Facebook sogar mit den Fabriksiedlungen, wie sie zu Beginn des 20. Jahrhunderts oft erbaut wurden. Diese Wohnprojekte für Fabrikarbeiter führten oft zu einer sozialen Isolation vom Rest der Gemeinschaft. Außerdem hatten Arbeiter, die nicht in einer solchen Siedlung wohnten, natürlich auch weniger enge Kontakte zu jenen, die dort lebten.

Facebook: In der Mitte der kleinen Siedlung finden sich Pools und Grünanlagen. (Bild: Facebook)
Facebook: In der Mitte der kleinen Siedlung finden sich Pools und Grünanlagen. (Bild: Facebook)

Facebook Wohnungen: Das Zusammenleben mit Kollegen kann zu Problemen führen

Ob man unbedingt auch seine Freizeit zum größten Teil nur mit Arbeitskollegen verbringen will, ist letztlich aber Geschmackssache. Wobei fast alle der Wohnungen auch von Menschen gemietet werden können, die nicht bei Facebook arbeiten. Die Firma hält ihren Mitarbeitern nur 15 Wohnungen frei. Interessant ist übrigens auch, dass die überwiegende Mehrzahl der Wohnungen nur ein Schlafzimmer hat. Familien finden nur in 139 der Wohnungen eine zweite Schlafstätte vor. Familien mit zwei Kindern bleiben sogar nur zwölf Wohnungen, sofern die Kinder getrennte Schlafzimmer bekommen sollen.

Nett ist allerdings die Anzahl der Annehmlichkeiten an, die Facebook und die Architekten der KTGY-Gruppe gedacht haben. So gibt es neben einem kleinen Supermarkt auch ein Café, eine Sportbar, einen Laden, der Fahrradreparaturen anbietet, ein Haustier-Spa auch für Hundebetreuung, einen Concierge-Service, Pool und Spa sowie eine große Dachterrasse für verschiedene Anlässe.

Ob der Schritt von Facebook Vorbildcharakter für andere Internet-Unternehmen haben wird, bleibt abzuwarten. Immerhin hatte Google erst im September 2013 ein Appartmenthaus mit 51 Wohnungen in der Nähe der Firmenzentrale in Mountain View eröffnet. Allerdings geht das Facebook-Wohnprojekt offensichtlich noch einen ganzen Schritt weiter.

Facebook: Das geplante Gelände in der Street-View-Ansicht. (Bild: Facebook)
Facebook: Das geplante Gelände in der Street-View-Ansicht. (Bild: Facebook)

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Eine Reaktion
Rico Weigand

Das Argument mit dem zusammenwohnen von Mitarbeitern zählt nicht. Facebook hat so viele Mitarbeiter, dass man nicht mal die Hälfte davon persönlich kennt. Außerdem ist das Problem mit den vielen wechselnden Arbeitern aus der Luft gegriffen. Es stimmt zwar, dass viele angestellte bei Facebook relativ schnell wieder wechseln. Aber aus anderen Wohnungen müssten die Mitarbeiter auch wieder ausziehen. Ab die Wohnung also Facebook gehört, oder nicht ist völlig egal.

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