Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

News

Facebook heuerte Mitarbeiter an, um die Beliebtheit von Mark Zuckerberg zu prüfen

„Wie war ich?“ Mark Zuckerberg bei einer Rede. (Foto: dpa)

Facebook hat sich offenbar einen Fulltime-Mitarbeiter geleistet, dessen einzige Aufgabe darin bestand zu überprüfen, wie Mark Zuckerberg bei den Nutzern und in der Öffentlichkeit ankommt.

Der ehemalige Google-Mitarbeiter Tavis McGinn heuerte vor etwa einem Jahr bei Facebook an – aber statt Marktforschung zu betreiben, sollte der Marketing-Experte eine ganz besondere Aufgabe übernehmen: die Beliebtheit von Facebook-Boss Mark Zuckerberg checken, wie The Verge berichtet. Dabei galt es, eine ganze Reihe Fragen rund um die öffentliche Wahrnehmung Zuckerbergs unter die Lupe zu nehmen, etwa, wie dessen Reden und Interviews ankommen und ob die Leute seine Postings auf Facebook mögen.

Wie kommen Mark Zuckerbergs Reden an – ein eigens eingestellter Mitarbeiter sollte die Beliebtheit des Facebook-Chefs untersuchen. (Foto: dpa)

Eine sehr ungewöhnliche Rolle habe er da ausgefüllt, erklärte McGinn, der den Job nach einem halben Jahr hingeschmissen hat, jetzt. Der Marktforscher sollte etwa auch herausfinden, inwieweit Zuckerberg als vertrauenswürdig angesehen wurde, und ob Menschen – insbesondere außerhalb der USA – ihn überhaupt kennen. Dabei untersuchte McGinn etwa bei einer Rede Zuckerbergs die Reaktionen zu den verschiedenen angesprochenen Themen wie Immigration, Gesundheitswesen oder Bildung.

Wer ist beliebter: Facebook-Chef Zuckerberg oder Sheryl Sandberg?

Ähnliche Umfragen wurden auch über Facebook-COO Sheryl Sandberg angestellt. Auch hier galt es, herauszufinden, ob die Menschen sie mögen und ihr vertrauen. Die Ergebnisse wurden auch direkt mit denen von Zuckerberg verglichen, erklärt McGinn gegenüber The Verge. Wie hoch das Budget für die umfassende persönliche Marktforschung war, verriet McGinn nicht. Nur so viel: Die Studien seien „sehr, sehr teuer“ gewesen. Facebook hat McGinns Position in dem Unternehmen nicht kommentiert, aber betont, dass solche Studien keine speziellen Auswirkungen auf Konzernentscheidungen gehabt hätten.

I’m CEO, Bitch! 8 originale Visitenkarten von Zuckerberg bis Jobs

1 von 9

Allerdings kritisierte McGinn die besondere Macht Zuckerbergs innerhalb des Facebook-Konzerns. „Facebook ist Mark und Mark ist Facebook“, zitiert The Verge den ehemaligen Mitarbeiter. Das Problem sei, dass Zuckerberg 60 Prozent der Stimmrechte im Konzern innehabe – und daher faktisch die Kontrolle über ein Unternehmen mit über zwei Milliarden Nutzern. Selbst der US-Präsident sei einer stärkeren Kontrolle unterworfen. Die Ergebnisse der Studien darf McGinn übrigens nicht verraten – er hat eine entsprechende Verschwiegenheitserklärung unterschrieben.

Interessant in diesem Zusammenhang: Ex-Mitarbeiter warnen – Facebook, Google und Snapchat machen dich süchtig

Finde einen Job, den du liebst

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Schreib den ersten Kommentar!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden