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Facebook-Datenskandal: 3 einfache Dinge, die jeder tun kann

(Foto: dpa)

Viele Nutzer können sich ein Leben ohne Facebook oder die anderen Dienste des Konzerns kaum mehr vorstellen. Dabei lässt sich die Abhängigkeit von dem Netzwerk mit ein bisschen Einsatz deutlich verringern. Wir zeigen euch, wie das geht.

Der Datenskandal um Cambridge Analytica lässt zunehmend auch hartgesottene Social-Media-Fans mit kritischem Blick auf Facebook blicken. Während einige davon unter dem Hashtag #DeleteFacebook gleich die Löschung des eigenen Facebook-Kontos propagieren, tun sich andere trotz aller Zweifel schwer damit. Das ist auch verständlich, Facebook und die anderen zum Konzern gehörenden Dienste haben im Leben vieler Menschen einen Stellenwert eingenommen, der einen vollständigen Verzicht kaum mehr vorstellbar macht.

Genau da liegt aber das Problem, denn je allgegenwärtiger Facebook in unserem Leben ist, desto größer ist auch das Missbrauchspotenzial der Plattform. Daher wollen wir euch im Folgenden zeigen, dass ihr viele der Dinge, die ihr jetzt über die Facebook-Dienste erledigt, auch ganz ohne die Plattform machen könnt. Ob ihr diese Erkentnis dann nutzt, um euch von Facebook für immer zu verabschieden oder einfach nur, um ein klein bisschen weniger abhängig von dem Konzern zu sein, bleibt natürlich euch überlassen.

Der gute alte Feed-Reader: Ohne Facebook über aktuelle Neuigkeiten informiert bleiben

Mit den letzten Änderungen am Newsfeed-Algorithmus dürften die meisten Facebook-Nutzer sowieso deutlich weniger nachrichtliche Inhalte angezeigt bekommen. Je nachdem wie aktiv die eigenen Facebook-Freunde News-Artikel teilen, könnte das Netzwerk für den einen oder anderen Nutzer aber nach wie vor eine wichtige Quelle für aktuelle Neuigkeiten darstellen.

RSS-Feed-Reader-Dienste: Mit Tools wie Inoreader oder Feedly behaltet ihr alle wichtigen Quellen im Blick. (Screenshot: Inoreader/t3n.de)

Aber es geht auch ohne Facebook. Eine Möglichkeit wäre der gute alle RSS-Feed. Klar, ihr werdet erstmal etwas Arbeit reinstecken müssen, um alle für euch interessanten Quellen zu versammeln, dann könnt ihr sie aber über die entsprechenden Feed-Plattformen bequem mobil und auf dem Desktop abrufen. Welche Plattformen und Apps sich dafür anbieten, erfahrt ihr in unserem Artikel „RSS-Reader: Die besten Plattformen und Apps für echte Feed-Junkies“.

Chatten ohne den Facebook-Messenger und Whatsapp

Mit dem Facebook-Messenger und Whatsapp betreibt der Konzern von Mark Zuckerberg gleich zwei sehr populäre Messaging-Angebote. Vor allem an Whatsapp führt hierzulande kaum ein Weg vorbei. Aber es gibt auch Alternativen, etwa den Open-Source-Messenger Signal. Selbst wenn nur ein Teil eurer Bekannten den Messenger nutzt, könntet ihr zumindest mit denen schon mal über Signal (oder eine andere Whatsapp-Alternative) kommunizieren. Und schon seid ihr wieder ein Stück unabhängiger von Facebook.

Happy Birthday: Ohne Facebook an Geburtstage denken

Bei aller Kritik an Facebook: Viele von uns hätten ohne das Netzwerk in den vergangenen Jahren bestimmt den einen oder anderen Geburtstag eines Bekannten vergessen. Ganz so abhängig seid ihr von den Geburtstagserinnerungen aber nicht, denn Facebook bietet dankenswerterweise die Möglichkeit, alle Geburtstage eurer Freunde als ICAL-Datei zu exportieren. Die könnt ihr dann wiederum in die Kalender-Applikation eurer Wahl importieren.

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