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Facebook Deals: Testphase des Groupon-Konkurrenten gestartet

Heute ist es so weit, Facebook hat seinen seit längerer Zeit angekündigten Dienst „Facebook Deals“ gestartet, zunächst allerdings nur als Test in fünf Städten der USA. Sollte sich Facebook Deals bei den rund 600 Millionen Mitgliedern des sozialen Netzwerks etablieren, wird den Vorreitern Groupon und LivingSocial, schon sehr bald ernsthafte Konkurrenz ins Haus stehen. Facebooks standortbasiertes Couponsystem wird Gebrauch von Facebook Credits machen und sich per E-Mail und über den Newsfeed verbreiten.

Facebook Deals zum Start in fünf amerikanischen Städten

Facebook Deals soll in den fünf Städten Atlanta, Austin, Dallas, San Diego und San Francisco getestet werden. Experten und vor allem die Verantwortlichen von Facebook schreiben der nicht neuen Geschäftsidee bei Inbetriebnahme hohe Synergieeffekte aufgrund der starken Mitgliederbasis des Netzwerkes zu. „Es wird einfach sein, Deals mit Freunden zu teilen, zu sehen, wenn Freunde etwas kaufen und Angebote zu finden, die Freunde interessieren“, beschreibt Facebooks Director for Local Emily White den Effekt des sozialen Netzwerkes, der Facebook von den etablierten Diensten abheben soll. „Facebook wird sich auf Dinge fokussieren, die man am besten mit Freunden unternimmt, zum Beispiel Konzerte oder Events“, erklärt White weiter. Ein weiterer Pluspunkt für Deals: Im Gegensatz zu anderen Coupon-Diensten kann Facebook auf ein etabliertes und zahlenmäßig führendes Netzwerk zurückgreifen, in das Deals integriert werden kann.

Facebook Deals wurde heute in fünf amerikanischen Städten gestartet. Wann der Dienst in Europa erreichbar sein wird, ist derzeit nicht bekannt. Quelle: facebook.com

Facebook Deals greift auf Credits als Zahlungsart zurück

Facebookmitglieder können Deals per E-Mail enthalten, außerdem werden Deals im Newsfeed der Nutzer auftauchen. Deals können sowohl mit der Kreditkarte als auch mit Facebook Credits erworben werden. „Es ist das erste Mal, dass Credits dazu genutzt werden können, Coupons zu kaufen, die gegen reale Güter eingelöst werden können“ erklärt Frau White die Zahlungsmethode per Facebook Credits. Als Partner für die Deals stehen die Dienstleistungen von OpenTable, PopSugar City, und Zozi zur Seite. Der Unterschied zwischen Facebook-Angebote und dem neuen Dienst liegt in der Verknüpfung mit Places. Die Facebook-Angebote kann man nur nutzen, wenn man sich bei einem bestimmten Ort eingecheckt hat. Geht man beispielsweise bei Vapiano essen, könnte es ein Getränk gratis geben, wenn man sich über Facebook-Places bei Vapiano eingecheckt hat. Facebook Deals hingegen funktioniert wie Groupon, also ohne Einchecken, dafür per E-Mail an die teilnehmden Nutzer aus dem Umkreis einer teilnehmenden Stadt.

Auf Grund der direkten Einbindung in das soziale Netzwerk hat Facebook Deals viel Potential, seinen Hauptkonkurrenten Groupon und LivingSocial das Wasser abzugraben. Wann Facebook seine Deals auch in Deutschland starten lässt, ist derzeit noch nicht bekannt. Sollte sich der prognostizierte Erfolg des Dienstes allerdings bewahrheiten, dürfte auch hierzulande bald mit Facebook Deals zu rechnen sein.

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