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Facebook drohen nach massivem Hack bis zu 1,4 Milliarden Euro Strafe

Facebook könnte nach Hack Milliardenstrafe drohen. (Foto: Shutterstock)

Die jüngste Datenpanne von Facebook, bei der mindestens 50 Millionen Profile kompromittiert wurden, könnte das Netzwerk teuer zu stehen kommen. Es droht eine Strafe von 1,4 Milliarden Euro.

Nach dem jüngsten Hackerangriff auf Facebook, bei dem mindestens 50 Millionen Nutzer betroffen waren, droht dem Netzwerk nun im Sinne der DSGVO eine Strafe in Höhe von bis zu vier Prozent des Jahresumsatzes. Im Falle von Facebook beläuft sich dieser Anteil auf etwa 1,4 Milliarden Euro, sollte die zuständige Datenschutzbehörde in Irland zu dem Schluss kommen, dass Facebook seine Pflichten nach der DSGVO nicht erfüllt hat. Dafür hat die Behörde bereits weitere Details zur Sicherheitspanne eingefordert.

Weiterhin teilte die Datenschutzbehörde auf Twitter mit, dass weniger als zehn Prozent der betroffenen Profile aus der EU stammen:

Erster Großeinsatz der DSGVO gegen Facebook

Laut DSGVO sind Unternehmen und Organisationen verpflichtet, eine Sicherheitspanne binnen 72 Stunden an die zuständige Aufsichtsbehörde zu melden. Wie Facebook mitteilte, war die Panne am Dienstag, den 25. September, entdeckt worden. Am Donnerstag ging eine entsprechende Meldung bei der Datenschutzbehörde in Irland ein.

Weiterhin müssen größere Firmen mit riskanter Datenverarbeitung gezielte Maßnahmen ergreifen, um ihre Nutzer und Kunden zu schützen. Nun muss geprüft werden, ob Facebook solche Maßnahmen ausreichend ergriffen hat. Da die DSGVO in diesem Punkt Raum zur Interpretation gibt und es seit ihrer Einführung im Mai dieses Jahres keinen vergleichbaren Fall gegeben hat, sind die genaue Auslegung durch die Gerichte und die mögliche Strafe noch nicht abzusehen.

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