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Facebook forscht – Entwicklung einer eigenen AR-Brille

Facebook entwickelt eine eigene AR-Brille. (Foto: Varna Bulgaria/ Shutterstock)

Noch gibt es kein konkretes Produkt, aber die Forschung für eine eigene Augmented-Reality-Brille läuft. Bisher hat Facebook bei AR auf Anwendungen für das Smartphone gesetzt.

Wenn Augmented Reality Alltag wird, will Facebook mit einem eigenen Gerät dabei sein. Ficus Kirkpatrick, Chef für Augmented Reality bei Facebook, hat gegenüber Techcrunch bestätigt, dass Facebook an einer eigenen AR-Brille arbeitet. „Noch können wir kein Produkt ankündigen“, so Kirkpatrick - aber talentierte Menschen würden Forschung betreiben.

Bisher hatte Facebook sich mit Oculus-Rift auf die Entwicklung von Virtual Reality konzentriert und bei Augmented Reality auf den Weg über das Smartphone gesetzt. Gegenüber Techcrunch spricht Kirkpatrick jetzt von anderen Plänen: „Wir entwickeln Hardware-Produkte. Wir machen dabei Fortschritte… wir wollen, dass diese Brillen Wirklichkeit werden. Und wollen eine Rolle dabei spielen.“

Pläne nicht neu, aber beschleunigt

Dass Facebook langfristig eine eigene AR-Brille haben will, ist nicht neu. Schon im April 2017 hatte Mark Zuckerberg dieses Ziel verkündet. Da hieß es aber noch, es würde fünf oder sechs Jahre dauern, bis Wissenschaft und Technik auf dem Stand dafür seien. Allerdings hat Facebook im August 2017 ein Patent für eine AR-Brille beantragt.

Im August 2017 hat Facebook einen Patentantrag für die AR-Brille gestellt. (Grafik: Oculus VR/ Screenshot: t3n.de)

Angesichts der starken Konkurrenz auf dem Markt ist wohl doch etwas mehr Eile geboten: Microsoft hat die Hololens entwickelt, Apple hat für 2020 eine eigene AR-Brille angekündigt. Auch Startups wie Magic Leap entwickeln eigene Brillen.

Währenddessen hat Facebook sich bisher mit Oculus auf die Entwicklung von Virtual-Reality-Produkten konzentriert und an Augmented Reality nur in Form von Smartphone-Anwendungen gearbeitet. Anfang der Woche hat der Gründer und CEO von Oculus das Unternehmen verlassen. Techcrunch hatte berichtet, Grund seien abgesagte Pläne zur Oculus Rift 2. Facebook hielt dagegen, dass es sehr wohl weitere Pläne für eine Oculus-Rift-Version gebe, nannte aber keine konkrete Version.

VR und AR: Kirkpatrick hält Symbiose bei Software für möglich

Die Verbindung von VR und AR in einem Gerät sieht Kirkpatrick kritisch – er begründet das in dem Bericht mit unterschiedlichen Anwendungsgebieten. VR sei interessant für die Anwendung zu Hause, während AR eher unterwegs sinnvoll sei, um Informationen über die Umgebung zu bekommen. Auf der Software-Ebene könnten die VR-Software von Oculus und die AR-Software von Facebook aber sehr wohl kombiniert werden, so Kirkpatrick.

Eigene Hardware-Geräte sind für Facebook natürlich besonders interessant, um nicht mehr nur auf Geräten mit Googles und Apples Software zu laufen. Erst in diesem Monat hat Facebook einen eigenen Smartspeaker vorgestellt.

 

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