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Diese Marken haben ihre Facebook-Konten abgeschaltet

(Bild: ymgerman / Shutterstock.com)

Der Datenskandal lässt Facebook keine Ruhe: Einige bekannte Marken haben mittlerweile ihre Facebook-Präsenz entweder vollständig gelöscht oder zumindest deaktiviert.

Der Skandal um den Missbrauch von Facebook-Daten durch die britische Analysefirma Cambridge Analytica zieht immer weitere Kreise. Nachdem mit Sonos, Mozilla und der Commerzbank bereits einige Unternehmen angekündigt haben, vorläufig keine Werbung mehr auf der Plattform zu schalten, wollen sich einige andere Marken gleich ganz von Facebook zurückziehen. Den Anfang machte Elon Musk, der als CEO der Raumfahrtfirma SpaceX und des Elektroautobauers Tesla die jeweiligen Facebook-Seiten beider Unternehmen gelöscht hat.

Mittlerweile sind auch andere Firmen dem Beispiel gefolgt. So hat auch der Playboy angekündigt, seine Facebook-Auftritte vorläufig zu deaktivieren. Das betrifft allerdings nur die US-amerikanischen Auftritte des Unternehmens. Mit Vitabook hat außerdem ein deutscher Anbieter cloudbasierter Gesundheitskonten beschlossen, Facebook aus Protest zu verlassen.

#DeleteFacebook-Bewegung erhöht Druck auf das soziale Netzwerk

In Anbetracht der Tatsache, wie viele Firmen Facebook aktiv zum Marketing nutzen, dürfte die aktuelle „Aussteigerwelle“ kaum nennenswerten Einfluss auf Facebooks Einnahmen haben. Gleiches gilt vermutlich auch für die Privatnutzer, die unter dem Hashtag #DeleteFacebook für eine Account-Löschung plädieren.

Dennoch setzen diese Firmen und Privatpersonen ein Zeichen, das Facebook nicht ignorieren kann. Mark Zuckerbergs Unternehmen wird mehr tun müssen, als sich in ganzseitigen Anzeigen in Tageszeitungen weltweit zu entschuldigen. Denn wenn nicht, könnte die derzeitige Protestwelle irgendwann wirklich ein Problem für das soziale Netzwerk werden.

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