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Facebook kündigt neue API-Einschränkungen für Apps an

Neue API-Beschränkungen sollen User-Daten besser schützen. (Foto: Nick Fox/Shutterstock)

Facebook will Nutzerinformationen besser schützen und kündigt neue API-Beschränkungen für seine App-Entwicklungsplattform an.

Die Nachwehen der Cambridge-Analytica-Panne sind noch nicht vorbei: Um sensible Daten künftig besser zu schützen, führt Facebook einige API-Änderungen ein, die den Zugang zu Nutzerdaten für Entwickler beschränken.

Eine der Neuerungen ist ein Review-Prozess, den Apps künftig durchlaufen müssen, um Zugang zu Marketing-API zu erhalten. Dieses Tool ermöglicht es Entwicklern, verschiedene Werbefunktionen und -automatisierungen in ihren Apps zu erstellen.

Folgende API-Einschränkungen wurden eingeführt:

  • Entwickler müssen künftig ihre eigenen App-Zugriffstoken verwenden, um Abfragen im Graph-API-Explorer durchzuführen. Die Graph-API-Explorer-App wird eingestellt.
  • Wegen geringer Nutzung wird zum 1. Oktober das Profile-Extension-Kit geschlossen, mit dem es Entwickler den Nutzern ermöglichen, in ihren Apps aufgenommene Fotos und Videos als Profilbilder zu verwenden.
  • Die Media-Solutions-API umfasst mehrere API, mit denen Tools für Medienpartner entwickelt werden können. Künftig werden API zur öffentlichen Inhaltssuche auf Seiteninhalte und öffentliche Posts auf bestimmten verifizierten Profilen beschränkt. Nachdem bereits verschiedene Tools dieser Familie deaktiviert wurden, folgen wegen geringer Nutzung am 1. August auch die API für Topic Search, Topic Insights, Topic Feed und Public Figure.
  • Entwickler können Facebook-Seiten mittels der Seiten-API suchen, um beispielsweise ähnliche Seiten zu finden, die in Kommentaren oder Post erwähnt werden können (@-Metion) oder per @-Metion zum Co-Branding in Ads getaggt werden können. Entwickler benötigen jedoch Feature-Berechtigungen für den Zugriff auf öffentliche Inhalte, die nur über den App-Überprüfungsprozess erlangt werden können.
  • Auch Lead-Ads-Retrieval und Live-Video-API benötigen ab sofort eine Überprüfung.

Mehr Informationen zu den Neuerungen findet ihr im Newsroom von Facebook.

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