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Facebook kündigt Social-VR-Welt Horizon an

Facebook Horizon: Neues VR-Erlebnis soll 2020 kommen. (Bild: Facebook)

Facebook hat mit Horizon eine neue Social-VR-Welt angekündigt. Damit sollen Nutzer eigene Virtual-Reality-Welten erschaffen können. Das Aus kommt dagegen für Facebook Spaces und Oculus Rooms.

Auf der Oculus-Konferenz Connect 6 hat Facebook ein neues Virtual-Reality-Erlebnis angekündigt. Facebook Horizon soll eine VR-Welt werden, die Nutzer nach eigenen Wünschen erweitern können. Das Ganze erinnert zunächst an eine modernisierte Version von Second Life. Anfang 2020 soll Horizon als geschlossene Betaversion an den Start gehen, für die sich Nutzer schon bewerben können. Die bisherigen VR-Erlebnisse Facebook Spaces und Oculus Rooms werden dagegen am 25. Oktober dichtgemacht.

Facebook Horizon: Eigene Avatare und VR-Welten

In Facebook Horizon sollen Nutzer ihre eigenen Avatare gestalten und mit ihnen durch die von anderen Nutzern gestalteten Orte spazieren können. Außerdem können eigene Welten, etwa eine Südseeinsel, erschaffen werden, an denen sich die Nutzer mit anderen Nutzern treffen können. Dort können sie gemeinsam Filme schauen, Spiele wie Wing Strikers spielen oder sich unterhalten. Zwischen den virtuellen Orten sollen die Nutzer über Telepods genannte Portale hin- und herspringen können. Entwickler, die mehr ausprobieren wollen, als nur einen Ort zum Abhängen zu gestalten, können über visuelle Programmiertools interaktive Erlebnisse erschaffen.

Zur Unterstützung, etwa gegen Trolle, stehen Guides zur Verfügung, die Facebook als Horizon Locals bezeichnet, wie Techcrunch schreibt. Diese fungieren als eine Art In-Game-Polizei. Wer sich dennoch von der VR-Welt und ihren Nutzern überfordert fühlt, kann sich einen zuvor definierten privaten Raum zurückziehen. Dorthin haben andere Nutzer keinen Zugang. Außerdem können, wie bei Facebook üblich, Instrumente wie Blocken oder Melden verwendet werden. Ebenso hat Facebook Regeln erstellt, wie sich Horizon-Nutzer verhalten sollen. Dazu gehören Schlagworte wie Respekt, Nettigkeit und Neugier.

Zur Monetarisierung hat sich Facebook noch nicht geäußert. Mögliche Szenarien wären aber Werbetafeln, bezahlte Event-Räume von Unternehmen oder Shops, in denen man seinen Avatar ausrüsten kann. Um Facebook Horizon ab dem nächsten Jahr nutzen zu können, benötigen Nutzer die VR-Brillen Oculus Quest und Oculus Rift S.

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2 Kommentare
superkind
superkind

Draußen der Sturm. Der Sturm einer klimagewandelten Welt, dunkel, kalt, heiß, lebensunfreundlich. Drinnen der Mensch, oder das was von ihm noch übrig ist, verkabelt, lebensunfähig an die Maschine gebunden. Willkommen im Jahre 2030. Doch dank Facebook wissen die Menschen, wo sie noch glücklich und zufrieden sein und weiterhin so tun können, als wäre die Welt noch in Ordnung. Dank Facebook wissen die Menschen sogar was sie denken und wie sie sich trotz totaler Kontrolle verhalten dürfen. Ein Like auf Facebook, möge dein Wahnsinn ewig scheinen!

…und ich geh jetzt und verbrenne neine Oculus Rift.

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