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Facebook-Link verrät Nutzern, ob sie vom Cambridge-Analytica-Skandal betroffen sind

(Foto: dpa)

Facebook hat einen Link veröffentlicht, über den Nutzer feststellen können, ob sie vom Datenskandal rund um Cambridge Analytica betroffen sind. 

Rund 87 Millionen Facebook-Nutzer sollen vom Skandal um die Datenanalyse-Firma Cambridge Analytica betroffen sein, darunter auch 310.000 deutsche Profile. Jetzt hat das soziale Netzwerk einen Link veröffentlicht, über den User Gewissheit bekommen sollen, ob ihre Daten von dem Unternehmen abgegriffen wurden. Auf der Webseite beantwortet Facebook, ob die angegebenen Informationen auf dem Nutzerprofil von Cambridge Analytica entwendet wurden.

Der Abgriff der Daten liegt bereits vier Jahre zurück. Eine App namens „This Is Your Digital Life“ griff auf die Informationen von Facebook-Nutzern und ihren Freunden zu. Das war damals noch erlaubt. Allerdings verkauften die Macher der App die Daten an Cambridge Analytica, einer Firma, die wiederum das Team des heutigen US-Präsidenten Donald Trump im Wahlkampf 2016 beriet. Das war schon damals nicht erlaubt.

Facebook nach Datenskandal in schwerer Krise

Facebook war zwar seit 2015 über den Abgriff der Daten informiert, begnügte sich aber mit dem Versprechen, dass die Daten gelöscht wurden. Dieser Löschantrag sei zwar befolgt worden, es existierten aber mehrere Kopien, sagte der Whistleblower Christopher Wylie im März dem britischen Observer. Die betroffenen Nutzer wurden über den Datendiebstahl bisher nicht informiert.

Genau das will das soziale Netzwerk mit dem Link auf das Hilfecenter nun nachholen. Allerdings bleibt Facebook in seiner Formulierung vage. „Soweit wir wissen, haben sich weder du noch deine Freunde bei „This Is Your Digital Life“ angemeldet“, heißt es, wenn ein Nutzer nicht betroffen ist. „Daher wurden vermutlich keine deiner Facebook-Informationen über ‚This Is Your Digital Life’ mit Cambridge Analytica geteilt.“

Facebook haben die Veröffentlichungen rund um Cambridge Analytica in eine große Krise gestürzt. Mehrere Unternehmen löschten ihre Konten auf dem sozialen Netzwerk, der Aktienkurs stürzte nach Bekanntwerden des Skandals ein, eine Investorengruppe verlangt gar den Rücktritt von Unternehmenschef Mark Zuckerberg. Dieser muss am Dienstag und Mittwoch vor dem US-Kongress Rede und Antwort stehen.

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