Digitale Wirtschaft

„Nützlich, aber unheimlich“: Erster Test des digitalen Assistenten Facebook M

Facebook M. (Bild: Facebook)

Vor knapp zwei Wochen hat Facebook überraschend seinen digitalen Assistenten M vorgestellt. Jetzt hat einer der nur wenigen Hundert Alpha-Tester ein Video veröffentlicht, in dem M in Aktion zu sehen ist.

Facebook M: Digitaler Assistent mit menschlicher Hilfe

Ende August hat Facebook mit M einen persönlichen Assistenten für seine Messenger-App angekündigt, der mehr Funktionen bieten soll als die Konkurrenz um Apples Siri, Microsofts Cortana oder Google Now. Das liegt nicht zuletzt daran, dass hinter Facebook M auch ein Team an menschlichen Mitarbeitern steht, das dafür sorgen soll, dass Aufgaben auch tatsächlich erledigt werden.

„M“ nimmt Anfragen im Messenger entgegen. Ob diese von Mensch oder Maschine erledigt wird, sieht der User nicht. (Bild: Messenger)

Facebook M: Digitaler Assistent im Messenger erledigt Anfragen mit Unterstützung von Menschen. (Bild: Facebook)

Bisher war unklar, wie genau Facebook M Anfragen wie das Reservieren von Plätzen in einem Restaurant abwickelt. Jetzt ist ein Video von einem der wenigen Hundert Alpha-Tester aufgetaucht, das genau das zeigen soll. Das Video entstand in Zusammenarbeit mit der Firma UserTesting, die eine Reihe von Tests mit der Kamera festhielt – und kann auf der Website der Kollegen von Wired angeschaut werden.

Facebook M ist effektiv, aber langsam

Der Tester soll Facebook M als „überraschend, nützlich und etwas unheimlich“ beschrieben haben, wie es bei UserTesting heißt. Positiv bewertet wurde etwa, dass auch kompliziertere Aufgaben wie das Durchsuchen von Websites nach Deals und Bewertungen erledigt wurden. Weniger gut weg kam dagegen, dass Facebook M für das Erledigen der Aufgaben teils sehr viel Zeit benötigte.

Die Qualität des digitalen Assistenten soll sich Facebook zufolge im Laufe der Zeit – gerade im Zusammenspiel mit der Unterstützung durch die menschlichen Helfer – stetig verbessern. Facebook M soll künftig kostenlos verfügbar sein. Wann der Assistent allen Messenger-Nutzern zur Verfügung steht, ist allerdings noch nicht bekannt.

via futurezone.at

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2 Kommentare
Antonia

Ich bin gespannt, wohin die Reise geht. Wir haben bei chatShopper (http://www.chatshopper.com/) herausgefunden, dass es schwierig ist, Produkte zu verkaufen,die keinerlei Erklärung, Beratung oder intensive Recherche benötigen. Inspiration und der persönliche direkte und einfache Kontakt zu unseren Kunden sind die Gründe warum Menschen solch einen Service nutzen. Ich glaube nicht, dass die breite Masse für Informationen, die schnell selbst herausgesucht sind einen persönlichen Assistenten befragen wird. Wie gesagt, ich bin gespannt und freue mich, dass das Thema Conversational Commerce durch Facebook und andere große Player gerade enorm an Relevanz gewinnt.

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miraberlin
miraberlin

Wir von Sixtyone Minutes sind auch sehr gespannt, wie es weitergeht. Auch wir glauben an die Zukunft der digitalen, persönlichen Assistenten. Jeder sollte einen besitzen! Unliebsame Aufgaben braucht man von nun an nicht selbst erledigen. Auch deshalb haben wir eine B2B Lösung auf den Markt gebracht; (http://www.sixtyonebusiness.de)

Zeit ist rar, Sixtyone Business schafft den nötigen Freiraum.

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