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Nach Skandaljahr: Facebook-Chef kündigt öffentliche Diskussionsreihe an

Facebook-Chef Mark Zuckerberg während der Anhörung vor dem US-Senat. (Foto: dpa)

Nach dem Skandaljahr 2018 treibt es Facebook-Chef Mark Zuckerberg in die Öffentlichkeit. Im Rahmen einer Diskussionsreihe will er mit unterschiedlichen Gesprächspartnern über die Technologie und ihren Einfluss auf die Gesellschaft sprechen.

Im Rahmen seiner Neujahrsvorsätze hat Mark Zuckerberg in den vergangenen Jahren Mandarin gelernt, eine KI für seine Villa gebaut und alle US-Bundesstaaten besucht. Und auch für 2019 hat der Facebook-Chef Pläne. Er will eine Diskussionsreihe anstoßen, in der er mit Experten und der Öffentlichkeit über den Einfluss der Technologie auf unser Leben debattieren möchte.

Alle paar Wochen will Zuckerberg mit Experten, Politikern und anderen Menschen öffentlich diskutieren. Die Gesprächspartner sollen aus unterschiedlichen Bereichen kommen und das Ganze soll über Facebook, Instagram oder andere Medien verbreitet werden. Das Themenspektrum soll breitgefächert sein und von KI im Arbeitsleben bis hin zum Einfluss sozialer Netze auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt reichen.

„Es wird aus intellektueller Sicht interessant, aber darin steckt auch eine persönliche Herausforderung für mich. Ich bin ein Entwickler und ich bin es gewohnt, meine Ideen umzusetzen und zu hoffen, dass sie größtenteils für sich selbst sprechen. Doch aufgrund der Wichtigkeit von dem, was wir tun, reicht das nicht mehr“, erklärt Zuckerberg seinen Schritt auf Facebook.

Markt Zuckerberg: Der Facebook-Chef und das Skandaljahr 2018

Von Cambridge Analytica über verschiedene Datenlecks bis hin zur Datenweitergabe an ausgewählte Partnerunternehmen und Berichte über eine von Facebook bezahlte Negativkampagne gegen Kritiker: 2018 war kein gutes Jahr für das weltgrößte soziale Netzwerk. Und auch die vielbeachteten Auftritte des Facebook-Chefs vor dem US-Kongress dürften Kritiker im vergangenen Jahr kaum besänftigt haben. Ziel der geplanten Diskussionsreihe dürfte daher auch sein, die Öffentlichkeit wieder etwas positiver gegenüber Facebook zu stimmen.

Ebenfalls interessant: Facebook ist nicht in der Krise. Facebook ist die Krise.

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