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Ausgerechnet Facebook bringt jetzt ein eigenes Print-Magazin heraus

Facebook hat ein eigenes Kundenmagazin herausgebracht. (Grafik: Facebook)

Mit „Grow by Facebook“ bringt der Social-Media-Konzern jetzt ein eigenes Magazin heraus. Das Heft soll an Werbekunden gehen und ist Teil einer Marketingkampagne, die auch jährliche Treffen beinhalten soll.

„Grow by Facebook“ begann vor einigen Jahren als eher kleines Kundenevent des Social-Media-Konzerns. Jetzt erweitert Facebook die Marketingkampagne und aus „Grow by Facebook“ wird ein gedrucktes Kundenmagazin. Das Heft soll an ausgewählte Kunden des Unternehmens ausgeliefert werden und darüber hinaus an einigen Flughäfen und Bahnstationen ausliegen.

Die Texte des Magazins werden von externen Autoren geschrieben. Die Artikel erscheinen nicht nur in der Printausgabe, sondern werden auch online veröffentlicht. Zu der Kampagne gehören nach wie vor auch Treffen mit den Kunden, die jeweils in einem kleinen Rahmen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Schweden und Italien stattfinden sollen. Im Laufe dieses Jahres will Facebook außerdem einen Grow-Podcast in Kooperation mit dem US-Magazin Vanity Fair und dem Founders Forum vorstellen.

Das Silicon Valley entdeckt das Kundenmagazin

Facebook ist nicht das einzige US-amerikanische Techunternehmen, das ein eigenes Print-Magazin veröffentlicht hat. Auch der Ride-Sharing-Dienst Uber hat mit Vehicle ein eigenes Heft herausgebracht. Bereits 2014 veröffentlichte Airbnb das Magazin Pineapple . Dieses wurde jedoch schnell wieder eingestellt. 2017 kam mit dem Airbnbmag dann ein zweites Magazin heraus, das das Unternehmen in Kooperation mit dem Medienkonglomerat Hearst auf den Markt gebracht hat.

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Ein Kommentar
Ester Diemer

Ich frage mich was es diesen Unternehmen genau bringt, Ihre Artikel in Printform anzubieten. Persönlich kann ich gut nachvollziehen, dass ein ausgedrucktes Medium wie eine Zeitschrift eine stärkere Bindung zur Marke herstellt. Dass dies auch ein Teil der Ziele von Facebook ist, zeigt sich m.E.n. daran, dass die beschriebenen Kampagnen sich auf Treffen mit Kunden beziehen und damit nicht rein informativ sein kann.

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