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Mehr als 9 Milliarden Dollar Umsatz: Facebook veröffentlicht Quartalszahlen

(Foto: dpa)

Facebook konnte im zweiten Quartal 2017 mehr als neun Milliarden US-Dollar umsetzen. Ein Großteil der Werbeeinnahmen wurde auf mobilen Endgeräten erwirtschaftet.

Facebook legt Quartalszahlen vor

Facebook konnte im zweiten Quartal 2017 die Werbeeinnahmen um 47 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum steigern. Die Einnahmen mit Mobile-Werbung stiegen sogar um 53 Prozent und machen jetzt 87 Prozent aller Werbeeinahmen aus. Trotz sinkender Nutzung der Desktop-Site konnte Facebook aber auch dort die Werbeeinnahmen um 17 Prozent steigern. Als Grund dafür nennt das Unternehmen seine Bemühungen, den Einfluss von Werbeblockern einzugrenzen.

Facebook hat mehr als neun Milliarden US-Dollar Umsatz generiert. (Grafik: Facebook)

Insgesamt vermeldet Facebook für das zweite Quartal einen Umsatz von mehr als neun Milliarden Dollar. Das soziale Netzwerk verzeichnet erstmals mehr als zwei Milliarden monatliche Nutzer. In den USA, Kanada und Europa konnte das soziale Netzwerk allerdings keinen großen Nutzerzuwachs verzeichnen. Dafür wächst Facebook aber in Asien und dem Rest der Welt. Jedoch bleiben Nordamerika und Europa die wichtigsten Einnahmequellen für das Unternehmen.

Facebook: Werbung im Messenger und Whatsapp

Um auch zukünftig für Wachstum zu sorgen, will Facebook auch Werbeanzeigen im Messenger und Whatsapp schalten. Den Anfang macht der Messenger. Auf der Plattform testet Facebook bereits seit Anfang 2017, in welcher Form Anzeigen am besten funktionieren. „Wir müssen erreichen, dass Menschen organisch mit Unternehmen interagieren und dass dies eine gute Interaktion für Menschen und Unternehmen ist“, erklärte Facebook-CEO Mark Zuckerberg im Rahmen der Vorstellung der Quartalsergebnisse.

Nutzerwachstum: In Nordamerika und Europa konnte Facebook nicht mehr viel zulegen. (Grafik: Facebook)

Facebooks Finanzchef David Wehner fügte hinzu, dass sich die Monetarisierung der Messaging-Produkte noch am Anfang befinde und sie im Unternehmen nicht als kurzfristiger Wachstumstreiber gesehen wird. „Genau wie zu Beginn bei Instagram werden wir vorsichtig sein“, so Wehner. Im Gegensatz zu dem Bildernetzwerk gehe es allerdings nicht um ein Feed-Produkt, weswegen es mehr Unbekannte gebe.

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