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Facebook Recommendations Bar: Social Plugin empfiehlt interessante Artikel

(Foto: birgerking / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Nach langen Tests veröffentlichte Facebook gestern die Recommendations Bar. Das Social Plugin kann auf externen Webseiten eingebunden werden und empfiehlt Lesern dort weitere Artikel auf Basis der Likes und Shares von Freunden.

Die Recommendations Bar ist beim Besuch einer Webseite eingeklappt und sitzt kaum sichtbar in der unteren rechten oder linken Ecke des Browsers, schreibt Facebook im Entwickler-Blog. Sie wird automatisch ausgeklappt, sobald eine bestimmte Zeitspanne verstreicht oder der Leser eine vorher festgelegte Stelle des Artikels erreicht.

Recommendations Bar lässt sich anpassen

Standardmäßig öffnet sich die Recommendations Bar nach 30 Sekunden und empfiehlt zwei weitere Artikel. Beide Werte lassen sich jedoch anpassen. Die idealen Einstellungen sind vermutlich stark von den Inhalten und der Leserschaft abhängig. Details zur Einbindung und den Funktionen veröffentlichte Facebook in einer Dokumentation.

Die Recommendations Bar sitzt eingeklappt am unteren Ende der Webseite, ausgeklappt empfiehlt sie weitere Artikel.

Die Recommendations Bar der Beta war im Prinzip ein Social Reader. Das Plugin teilte automatisch alle gelesenen Artikel. Mit dem Release hat Facebook jetzt eine Kursänderung vollzogen, vom Social Reader ist nichts mehr zu sehen – nur noch der Like-Button blieb erhalten. Das Unternehmen möchte sich in diesem Zusammenhang auf Likes und Empfehlungen konzentrieren, heißt es auf Inside Facebook.

Kritik bleibt nicht aus

Die Verbreitung des Facebook Plugins dürfte jetzt zunehmen. Wie zu erwarten war, bleibt deshalb auch Kritik nicht aus. Die PCWorld äußert sich in diesem Zusammenhang zu Social Readern im Allgemeinen. Der Zusammenhang bleibt jedoch unklar, denn ein Social Reader ist die Recommendations Bar nicht mehr.

Aus Sicht der Datenschützer könnte lediglich die weitere Verbreitung der Facebook-Plugins ein Problem darstellen. Durch die einfache Einbindung sammelt das soziale Netzwerk auch auf externen Webseiten immer mehr Daten. Das im Juni veröffentlichte Wordpress-Plugin deutete bereits in diese Richtung.

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2 Reaktionen
otti10

Also ich finde alle diese Social-Plugins total daneben. Dabei ist es egal ob es der Tweet-Button, der Share-Button oder etwas anderes wie diese neue Bar ist.
Solange man fremden HTML/JS-Code in seine Seite einbindet verschenkt man automatisch die Daten der Webseitenutzer, die das natürlich vor dem Aufruf der Webseite nicht feststellen können und sobald sie es sehen ist es zu spät.
Dabei muss man ja auch solche Funktionen garnicht verzichten. Man holt sich über die FB-API die Anzahl der Likes für jeden Artikel und schon hat man im sekundenschnelle eine solche Bar selbst programmiert. Für die Like-Buttons gibt es ja diese schöne Alternative, bei der man die Buttons erst akivieren muss.
Das ganze gilt übrigens auch für Werbung. Wer Werbung auf seiner Webseite einbindet, bindet eigentlich immer fremden Code der Anzeigenvermittlung ein (z.B. Google Anzeigen, affili.net, etc.).

Ich hoffe ich konnte mit dieser kleinen Anmerkung wenigstens dem ein oder anderen Webentwickler die Augen öffnen, damit die armen User nicht auf jeder Webseite mit ihren Daten bezahlen müssen!

Kevin Pliester

Also ich finde die neue Bar super. Ist ja auch im Wordpress-Plugin enthalten und hält das was sie verspricht. Kann ich eigentlich nur ein +1 für geben. :-)

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