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Facebook: Neues Tool informiert Seitenbetreiber über Regelverstöße

Facebook-Löschzentrum. (Foto: dpa)

Eine neue Übersicht zeigt Seitenbetreibern zukünftig, wie ihre Seite im Hinblick auf die Facebook-Richtlinien abschneidet. Hier wird auch angezeigt, bei welchen geteilten Nachrichten es sich um eindeutig widerlegbare Informationen handelt.

Die Verbreitung von Fake News und Hassbotschaften über Facebook-Seiten bleibt für das in die Kritik geratene Netzwerk weiterhin ein Problem. Um Seitenbetreiber dafür stärker zur Verantwortung zu ziehen, und sie gleichzeitig besser über etwaige Regelverstöße zu informieren, hat Facebook jetzt mehrere Änderungen angekündigt. Kernstück der Neuerungen ist die „Page-Quality“-Übersicht.

Die Übersicht wird Seitenbetreibern angezeigt und listet sämtliche Beiträge auf, die aufgrund von Verstößen gegen die Richtlinien der Plattform entfernt wurden. Derzeit werden hier Verstöße wie Verbreitung von Hassbotschaften, Mobbing oder den Verkauf regulierter Produkte wie beispielsweise Medikamente aufgeführt. Einige Verstöße, wie die Verbreitung von Spam, Clickbait oder Urheberrechtsdelikte finden sich vorerst allerdings nicht in der Übersicht.

Facebook: Die neue „Page-Quality“-Übersicht für Seitenbetreiber. (Screenshot: Faceboo)
Facebook: Die neue „Page-Quality“-Übersicht für Seitenbetreiber. (Screenshot: Faceboo)

Außerdem werden in der „Page-Quality“-Übersicht alle über die Seite geteilten Meldungen aufgeführt, bei denen es sich nach Ansicht externer Faktenprüfer um Fake News handelt. Teilt eine Facebook-Seite wiederholt Fake News, behält sich Facebook das Recht vor, die Reichweite der Seite zu verringern sowie die Möglichkeit zur Monetarisierung und zur Werbeschaltung zu entfernen.

Facebook will härter gegen Seitenbetreiber vorgehen, die sich nicht an die Regeln halten

Verstoßen Seiten oder Gruppen gegen die Facebook-Richtlinien, werden sie entfernt. Gleichzeitig verbietet es der Anbieter, neue Seiten oder Gruppen anzulegen, die demselben Zweck dienen. Laut Facebook kommt es jedoch häufig vor, dass Seiten- und Gruppenbetreiber zur Umgehung dieser Regelung auf ältere Seiten zurückgreifen. Um das zu verhindern, behält sich das soziale Netzwerk ab sofort das Recht vor, auch andere Seiten und Gruppen derselben Betreiber zu sperren. Selbst wenn diese bislang noch nicht durch übermäßige Regelbrüche aufgefallen sind.

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