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Digitale Wirtschaft

Smartphone liest Fotos vor: Neuer Facebook-Service für Sehbehinderte

Facebook am iPhone. (Screenshot: Facebook/t3n)

Facebook hat einen neuen Service für Blinde und Sehbehinderte gestartet. Per Smartphone können diese sich jetzt Fotos in dem sozialen Netzwerk beschreiben lassen.

Facebook: Automatisch erstellte Bildbeschreibung

„Auf diesem Foto können drei Leute, Bäume und Wolken zu sehen sein“ – so oder so ähnlich soll eine Computerstimme künftig Blinden und Sehbehinderten Fotos auf Facebook zugänglich machen. Das soziale Netzwerk hat einen neuen Service gestartet, dank dem Bilder per Sprachausgabe beschrieben werden.

Facebook will Sehbehinderten das Erkennen von Fotos erleichtern. (Bild: Facebook)
Facebook will Sehbehinderten das Erkennen von Fotos erleichtern. (Bild: Facebook)

Bisher haben Menschen mit aktiviertem Screen-Reader bei der Anzeige eines Fotos in ihrem Facebook-Stream lediglich den Namen der Person, die das Foto veröffentlicht hat, sowie das Wort „Foto“ zu hören bekommen. Jetzt soll es eine umfangreichere, automatisch generierte Beschreibung dessen, was auf dem Bild zu sehen ist, geben.

Facebook-Service bald auch für Android

Das System basiert Facebook zufolge auf neuronalen Netzwerken. Die aktuell noch recht rudimentäre Bilderkennung soll mit zunehmender Nutzung immer zuverlässiger und besser werden. Verkehrsmittel und Naturphänomene sowie Nahrungsmittel, Sportarten oder Menschen sollen schon gut unterschieden werden können.

Vorerst ist der Service nur für iOS-Geräte und in englischsprachigen Ländern aktiv. Die Unterstützung von weiteren Plattformen wie Android, dem Webbrowser sowie weiteren Sprachen und Ländern soll aber bald folgen.

Eine bessere Nutzererfahrung für Sehbehinderte und Blinde wollen neben Facebook weitere Unternehmen bieten. So hat Microsoft etwa auf seiner Entwicklerkonferenz Build ein entsprechendes Projekt vorgestellt, das Informationen aus der Umgebung per Spezialbrille oder Smartphone liefern soll. Twitter hatte erst Ende März eine Funktion vorgestellt, mit der Bilder in Tweets durch Beschreibungen ergänzt werden können.

Interessant in diesem Zusammenhang ist unser Artikel: „Blind programmieren: Mit diesen Tools erledigt Parham Doustdar seine Arbeit“.

via www.golem.de

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