Marketing

Facebook weitet Social-Commerce-Offensive aus: Test zeigt dedizierten Shopping-Feed

(Screenshot: Facebook)

Facebook testet derzeit einen Shopping-Feed, um Produkte und Angebote auf der Plattform für Nutzer leichter auffindbar zu machen. Und so sieht das aus.

Facebook plant schon seit geraumer Zeit, einen Fuß in das Thema „Mini-Schaufenster auf Facebook-Pages getestet. Jetzt gehen die Verantwortlichen noch einen Schritt weiter. Derzeit wird ein dedizierter Shopping-Feed geprüft.

Facebook testet Shopping-Feed und will Angebote sichtbar machen

Facebook testet Shopping-Feed und will Angebote sichtbar machen. (Screenshot: Facebook)

Facebook testet Shopping-Feed und will Angebote sichtbar machen. (Screenshot: Facebook)

Wie die Facebook-Managerin Emma Rodgers mitteilt, ist der Bereich in der linken Menüleiste vorgesehen. In einer Reihe mit den Event- und Gruppen-Bereichen können Nutzer dort einen Shopping-Reiter finden, der verschiedene Angebote aus dem Facebook-Kosmos präsentiert. Einige Screenshots geben einen Einblick, wie genau das aussieht. Eine von Facebook durchgeführte Studie soll übrigens zu dem Ergebnis gekommen sein, dass 50 Prozent der Nutzer auf der Plattform nach Produkten suchen. Der Shopping-Feed dürfte den Menschen die Suche um einiges vereinfachen.

Wie immer, wenn solche Tests durchgeführt werden, bekommen nur wenige Nutzer die entsprechenden Funktionen zu sehen. Oft testen die Verantwortlichen neue Entwicklungen erst mal nur in Kalifornien, wo das Unternehmen seinen Hauptsitz hat. Im zweiten Schritt werden die Tests dann auf die gesamten USA ausgeweitet und anschließend in anderen Ländern durchgeführt. Ob und wie genau die Funktion schlussendlich global ausgerollt wird, bleibt vorerst offen.

Alle erdenklichen Lebensbereiche sollen auf Facebook stattfinden

Spannend ist der Testlauf jedoch allemal. Facebook arbeitet an diversen Strategien, wie Nutzer noch länger auf der Plattform gehalten werden können. Neben der Social-Commerce-Offensive versucht Mark Zuckerberg, sein soziales Netzwerk auch zur Zentrale des persönlichen Medienkonsums der Menschen zu machen. Das übergeordnete Ziel lautet ganz klar: Alle erdenklichen Lebensbereiche sollen auf Facebook stattfinden – und nicht mehr im gesamten Internet.

via techcrunch.com

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung