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Facebook-Skandal: Mark Zuckerberg stellt sich dem EU-Parlament

Facebook-Chef Mark Zuckerberg während der Anhörung vor dem US-Senat. (Foto: dpa)

Mark Zuckerberg wird auch vor Vertretern des EU-Parlaments zum Datenskandal um Cambridge Analytica aussagen. Schon nächste Woche könnte der Facebook-Chef in Brüssel erscheinen.

Facebook-CEO Mark Zuckerberg wird persönlich nach Brüssel reisen, um im Europaparlament zum Datenskandal um Cambridge Analytica auszusagen. Das hat EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani mitgeteilt. „Ich begrüße Mark Zuckerbergs Entscheidung, persönlich vor den Vertretern von 500 Millionen Europäern zu erscheinen. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung zur Wiederherstellung des Vertrauens“, erklärt Tajani. Das Treffen könnte schon nächste Woche stattfinden.

Ursprünglich wollte Zuckerberg seinen Untergebenen Joel Kaplan nach Brüssel entsenden. Damit wollte sich das EU-Parlament jedoch nicht zufriedengeben. Zuckerberg wird sich in Brüssel den Vorsitzenden der Fraktionen stellen. Außerdem sollen der Vorsitzende des Rechtsausschusses, Claude Moraes, sowie einige weitere Abgeordnete relevanter Ausschüsse dem Treffen beiwohnen. Von dem Skandal um Cambridge Analytica sind die Nutzerdaten von 87 Millionen Facebook-Nutzern betroffen. Bei 2,7 Millionen davon handelt es sich um EU-Bürger.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat bereits vor dem US-Kongress ausgesagt

Schon im April 2018 hat Mark Zuckerberg vor den zwei Kammern des US-Kongresses öffentlich ausgesagt. Sonderlich erhellend waren die Veranstaltungen indes nicht, was auch daran lag, dass ein Großteil der Abgeordneten offenbar Mühe damit hatte, die grundlegende Funktionsweise von Facebook zu verstehen. Ob die EU-Parlamentarier besser vorbereitet sein werden und wie aussagefreudig der Facebook-Chef sein wird, bleibt abzuwarten.

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