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Facebook sperrt 200 Apps wegen möglichen Datenmissbrauchs

Facebook. (Foto: dpa)

Rund 200 Apps könnten ähnlich wie Cambridge Analytica die Daten von Nutzern missbraucht haben. Facebook habe diese Apps nun suspendiert, teilte das Netzwerk mit.

Die vorläufige Sperrung der rund 200 Apps ist Teil eines fortlaufenden Audits von Drittanbieter-Apps, die auf Facebook laufen. Nach dem Bekanntwerden des Datenskandals um Cambridge Analytica versprach Mark Zuckerberg, alle Apps zu prüfen, die Zugriff auf eine große Informationsmenge haben. Im Zuge dessen identifizierte das Netzwerk nun 200 Apps, die wegen des Verdachts auf Datenmissbrauch bis zu einer endgültigen Prüfung eingestellt werden, teilte das Netzwerk nun mit. Apps, bei denen Beweise eines Datenmissbrauchs gefunden werden, werden verboten; betroffene Nutzer werden auf dieser Seite informiert.

Im Zuge der Überprüfung sollen auch alle Apps gesperrt werden, die sich dem Audit verweigern.

Wie überprüft Facebook verdächtige Apps?

Der Prozess der Überprüfung läuft bei Facebook in zwei Phasen ab: Zunächst wird umfassend geprüft, welche Apps Zugriff auf eine große Menge Facebook-Daten haben oder hatten. Anschließend werden bei verdächtigen Apps Interviews geführt und Informationsanfragen (RFI) gestellt, die detaillierte Fragen zur App und den Daten, zu denen Zugang besteht, enthalten. Es werden entsprechende Audits und gegebenfalls Inspektionen vor Ort durchgeführt.

Wie lange die Überprüfung noch andauern wird und wie viele Apps geprüft werden, gab Facebook nicht bekannt.

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