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Marketing

Facebook-Updates verschwinden nach zwei Stunden aus dem Newsfeed

Wie lange bleiben Facebook-Statusupdates eigentlich am Leben? Wie lange interagieren Nutzer damit? Wann bricht die Reichweite ein? Ein Wisemetric-Report gibt Aufschluss.

Facebook-Statusupdates mit geringer Halbwertszeit

Die neuen Änderungen des Facebook-Newsfeed-Algoritmus bewirken, dass Nutzer auch ältere Beiträge oben in ihrem Newsfeed finden, sofern die noch immer oft kommentiert und geliked werden – „Story Bumping“ nennt man das. Durch diese Methodik erhöht sich nicht zuletzt die Halbwertzeit eines Postings in der Timeline. Diese Neuerung ist erst wenige Tage alt und Facebook hat sich im Rahmen des Updates sogar erstmals in die Karten des sogenannten „Edge Ranks“ gucken lassen.

Im krassen Gegensatz dazu hat Wisemetrics dieser Tage von sich Reden gemacht: Das Unternehmen hat eine Analyse veröffentlicht, die eine ganz andere Sprache spricht, denn tatsächlich ist es mit der langfristigen Reichweite nicht weit her: 75 Prozent davon entstehen in nicht einmal zwei Stunden. In dieser Zeit hat man in der Regel auch schon 60 Prozent der Interaktionen und etwa 70 Prozent der Impressions gesammelt. Alles, was danach kommt, ist nur noch schmückendes Beiwerk.

Facebook-Statusupdates: 75 Prozent der Reichweite entsteht in nicht einmal zwei Stunden. (Quelle: Facebook-Statusupdates / Wisemetrics)
Facebook-Statusupdates: 75 Prozent der Reichweite entsteht in nicht einmal zwei Stunden. (Quelle: Facebook-Statusupdates / Wisemetrics)

Genaue Planung der Facebook-Updates ist und bleibt wichtig

Verschiedene Tech-Blogs haben sich schon mit der Übersicht beschäftigt und wichtige Erkenntnisse für Seitenbetreiber aus der Grafik herausgelesen. Philipp Roth von allfacebook.de stellt beispielsweise fest, dass die meisten Likes, Shares und Comments innerhalb von 90 Minuten abgegeben werden. Und Jan Firsching von futurebiz.de schreibt in diesem Zusammenhang, dass es umso wichtiger ist, Beiträge genau zu planen und trotz der neuen Insights – die zeigen, wann die eigenen Fans im Netzwerk aktiv sind – gelegentlich Experimente mit den Verteilzeiträumen vorzunehmen.

Es ist nach wie vor wichtig, die Leute während der Stoßzeiten abzuholen – sprich: wenn sie ihre Feeds checken. Wichtig ist das vor allem, um das größte Potential aus der Halbwertszeit eines Posting zu schöpfen. Wie Jan Firsching weiter schreibt, hat sich an dieser Erkenntnis seit vorigem Jahr auch nicht viel geändert. Mit Verweis auf eine Social-Bakers-Analyse vom November 2012 schreibt er, dass 50 Prozent der Reichweite in 30 Minuten erreicht wird. Wie sich diese Werte jetzt im Rahmen des „Story Bumping“ bis 2014 verändern, ist die spannende Frage, die wir aber wohl erst in ein paar Monaten beantworten können.

Weiterführende Links zum Thema „Facebook-Statusupdates“

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