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Bestätigt: Facebook kauft Foursquare-Rivalen Gowalla [Update]

Was eine anonyme Quelle gegenüber CNN-Money durchblicken ließ, ist jetzt offiziell: Facebook kauft mit Gowalla den größten Konkurrenten des Check-in-Dienstes Foursquare. Josh Williams, CEO von Gowalla, wollte sich zuvor nicht an Mutmaßungen beteiligen, hatte aber durch die Blume bereits zu verstehen gegeben, dass die Zeichen auf Vollzug stehen.

Jetzt schreibt er im Gowalla-Blog:

About two months ago, my co-founder Scott and I attended F8. We were blown away by Facebook’s new developments. A few weeks later Facebook called, and it became clear that the way for our team to have the biggest impact was to work together. So we’re excited to announce that we’ll be making the journey to California to join Facebook!

Gowalla wird im Januar eingestellt. Die Nutzer sollen ihre Daten auf einem einfachen Weg exportieren können.

Facebook und Gowalla im Schatten von Foursquare

„Die Tinte auf dem Vertrag ist noch nicht trocken, deswegen werden wir Spekulationen und Gerüchte rund um die Vertragsabwicklung nicht kommentieren“, hatte Josh Williams in einer E-Mail als Stellungnahme auf die unbekannte Quelle geschrieben, die bei CNN-Money vom Deal des Foursquare-Rivalen berichtete. Dass es Tinte und Vertrag gab, schien damit allerdings schon klar – und so hat es sich nun auch bestätigt.

Gowalla und Foursquare sind Location Based Services, die es über eine Smartphone-App ermöglichen, seinen Standort zu teilen, Bewertungen abzugeben und einiges mehr. Beide Apps setzen auf spielerische Komponenten, denn durch den sogenannten „Check-in“ teilt man nicht nur den Aufenthaltsort mit den Freunden, sondern ergattert auch Punkte, digitale Gegenstände oder Ehrentitel wie „Mayor“.

Foursquare musste sich bislang keine ernsthaften Sorgen um seine Stellung in diesem Sektor machen, denn Gowalla überließ ihnen praktisch das Feld, nachdem man sich nie wirklich mit den Nutzerzahlen gegenüber Foursquare positionieren konnte. Der kleine Rivale versucht sich seitdem mehr in der Position des virtuellen Reiseführers.

Josh Williams gibt sich vor dem Deal zwischen Facebook und Gowalla betont gelassen. Seine E-Mail verrät aber zwischen den Zeilen den Vollzug. (Foto: Joi / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Gowalla Mitarbeiter ins Facebook-Hauptquartier nach Palo Alto

Doch mit dem Social Network an ihrer Seite könnte Foursquare ernsthafter in Bedrängnis geraten. Facebook hat zwar mit seiner Funktion „Places“ ein Produkt in dieser Sparte, doch mit dem Know-how von Gowalla sollen unter anderem die Funktionen der Facebook Mobile-App und „Places“ verbessert werden.

Über den bisherigen Verkaufspreis von Gowalla ist soweit noch nichts bekannt, aber die meisten der Gowalla-Mitarbeiter, einschließlich Josh Williams, werden dem Bericht zufolge in die Facebook-Büros in Palo Alto umziehen, um auch an Facebooks neuem Feature „Timeline“ mitzuarbeiten.

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404 Geek
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Auszug aus http://en.wikipedia.org/wiki/Gowalla:

„… At the start of December 2009 it was reported that Gowalla had raised $8.4 million in a round of venture capital funding led by Greylock Partners and angel investors Chris Sacca, Kevin Rose and Jason Calacanis.[3][4] It was acquired by Facebook on December 2, 2011, for an undisclosed sum [5] …“

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