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Facebook stoppt Werbeanzeigen für Kryptowährungen

Facebook untersagt Werbung für Kryptowährungen. (Grafik: Shutterstock)

Facebook ändert seine Werberichtlinien für Finanzprodukte und verbietet Werbung für Kryptowährungen, ICOs und binäre Optionen. Auch Google will härter gegen Krypto-Miner vorgehen.

Irreführende oder täuschende Werbung soll keinen Platz auf Facebook haben. Daher unterbindet das Netzwerk künftig Werbeanzeigen für Finanzprodukte und -dienste, die häufig mit betrügerischen oder irreführenden Werbepraktiken in Verbindung gebracht werden. Dazu gehören Kryptowährungen, ICOs und binäre Optionen, so Facebook in einer offiziellen Ankündigung. Dies betrifft alle Werbetreibenden, also auch die, die legale, rechtmäßige Geschäfte betreiben. Facebook habe diese neue Richtlinie bewusst weitgefasst, um Nutzern weiterhin die Möglichkeit zu geben, sich durch Werbeanzeigen über neue Produkte zu informieren, ohne dabei Angst vor Betrügereien haben zu müssen. Zudem gilt die neue Werberichtlinie nicht nur auf Facebook selbst, sondern auch auf Instagram und im Audience-Network.

Facebook verschärft seine Anzeigenrichtlinien für Finanzprodukte und -dienste. (Bild: Facebook)

Auch Google geht gegen Krypto-Anzeigen vor

Auch Googles Werbeplattform Doubleclick hat mit Problemen mit Kryptowährungen zu kämpfen. In den vergangenen Wochen wurde das Netzwerk missbraucht, um Werbeanzeigen so zu präparieren, dass sie das unbemerkte Mining der Kryptowährung Monero ermöglichen, wie der Sicherheitssoftware-Hersteller Trend Micro in einem Blogbeitrag erklärt.

Google geht nun gegen derartige Anzeigen vor. Zwar wurden nicht so weitreichende Verbote wie die von Facebook erlassen, jedoch wurden spezifische Richtlinien erstellt, die Google-Mitarbeitern dabei helfen sollen, Missbrauch in Werbeanzeigen – speziell für Kryptowährungen – zu erkennen. „Kryptowährungen über Werbeanzeigen zu schürfen ist eine relativ neue Form des Missbrauchs, die gegen unsere Richtlinien verstößt und die wir aktiv überwachen. Wir setzen unsere Richtlinien durch ein mehrschichtiges Erkennungssystem auf unseren Plattformen durch, das wir bei neuen Bedrohungen aktualisieren”, erklärt ein Google-Sprecher gegenüber Fast Company.

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