Marketing

Studie: Facebook-Werber müssen sich auf härtere Konkurrenz einstellen

Social-Media-Studie. (Screenshot: Adobe)

Adobe hat seinen aktuellen „Social Intelligence Report“ vorgestellt. Die Studie liefert unter anderem Einblicke in die Entwicklung von CPC und CTR in Bezug auf die Werbung bei Facebook.

Social Meida: Adobe-Studie liefert Informationen zur Werbung auf Facebook. (Screenshot: Adobe)

Social Meida: Adobe-Studie liefert Informationen zur Werbung auf Facebook. (Screenshot: Adobe)

Adobe: Facebook-Werbung entwickelt sich gut

Adobe hat sich in einer aktuellen Studie die Entwicklung von Werbung auf Facebook angeschaut. Die Ergebnisse des neuen „Social Intelligence Report“ bieten einige spannende Informationen, auch wenn sich nicht alle auf Deutschland übertragen lassen. Die Click-Through-Rate (CTR) stieg in den Vereinigten Staaten im ersten Quartal 2014 um 20 Prozent im Vergleich zum vierten Quartal 2013. Verglichen mit der CTR von vor einem Jahr bedeutet das eine Steigerung von satten 160 Prozent. Gleichzeitig sanken die Kosten pro Klick (CPC) im letzten Jahr um zwei Prozent beziehungsweise um elf Prozent verglichen mit der Weihnachtssaison.

Die Anzahl der Klicks, die Werbung auf Facebook für sich beanspruchen konnte, stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 70 Prozent. Gleichzeitig stiegen aber auch die Ad-Impressions um 40 Prozent. Insgesamt müssen Werbende also mit mehr Konkurrenz rechnen und sollten daher verstärkt nach Möglichkeiten zur gezielten Werbung suchen. Die Anzahl der Likes ging im letzten Jahr leicht zurück, dafür kommentieren Facebook-Nutzer jetzt häufiger und teilen Inhalte bereitwilliger.

Nach wie vor werden Bilder am häufigsten geteilt, allerdings sank auch hier die Quote um zwei Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2013. Einen Anstieg der Share-Zahlen gab es dafür bei Links und bei Video-Beiträgen. Marketeers sollten sich also auch verstärkt mit Videos auseinandersetzen. Die Anzahl der abgespielten Videos stieg um 785 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Allerdings werden Videos auf Facebook seit kurzem auch automatisch abgespielt.

Facebook: Die Anzahl der Likes ging leicht zurück. (Screenshot: Adobe)

Facebook: Die Anzahl der Likes ging leicht zurück. (Screenshot: Adobe)

Facebook-Werbung: Erfolgreicher als Tumblr, Pinterest und Twitter

Die Einnahmen pro Besucher, der über Facebook kommt, stiegen im Vergleich zum Vorjahr um elf Prozent. Zwar stiegen die Zahlen auch bei Tumblr, Pinterest und Twitter, dennoch können diese Seiten außerhalb der Weihnachtssaison kaum für Einnahmen sorgen. Auch im Bereich des High-Tech-B2B-Sektors bleibt Facebook mit 52 Prozent des Social-Traffics der wichtigste Player. Dennoch sollte LinkedIn mit 15 Prozent des sozialen Traffics in diesem Bereich nach wie vor nicht unterschätzt werden. Auch Twitter ist nicht unwichtig in diesem Marktsegment. Tumblr oder Pinterest spielen hier allerdings kaum bis gar keine Rolle.

Am häufigsten werden, so die Adobe-Studie, Facebook-Inhalte an Freitagen geteilt, kommentiert oder geliked. Die niedrigste Engagement-Rate können Firmen an Sonntagen erwarten. Diese Einsicht ist nicht neu, sollte beim Social-Media-Marketing aber nach wie vor nicht vergessen werden. Die vollständige Studie zu Facebook und Co. könnt ihr euch auch im PDF-Format anschauen. Lesenswert in dem Zusammenhang ist auch der Artikel „Facebook: Je mehr Fans, desto geringer die Reichweite [Studie]“ von unserem Kollegen Andreas Weck.

via gigaom.com

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