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Facebook im Terminal: So geht Social Media für echte Nerds

Facy. (Screenshot: GitHub)

Facebook über die Website oder eine der verfügbaren Smartphone-Apps zu nutzen ist euch nicht cool genug? Kein Problem! Dank Facy könnt ihr jetzt direkt vom Terminal aus auf das Soziale Netzwerk zugreifen.

Mit Facy bedient ihr Facebook über die Kommandozeile. (Screenshot: GitHub)
Mit Facy bedient ihr Facebook über die Kommandozeile. (Screenshot: GitHub)

Facy: Facebook im Terminal

Ihr seid sowieso ständig im Terminal und ein Wechsel zum Browser würde euch unnötig Zeit kosten? Ihr wollt aber trotzdem wissen, was auf Facebook los ist? Dann solltet ihr einen Blick auf Facy werfen. Das Tool benötigt Ruby 1.9 oder höher und zeigt euch euren Newsfeed direkt im Terminal an. Außerdem könnt ihr damit natürlich auch direkt Posts verfassen, Beiträge liken und euch sogar Bilder anschauen.

Okay, die Darstellung von Bildern im Terminal ist nicht unbedingt sonderlich sinnvoll. Der angezeigte Pixelbrei bietet aber einen gewissen Retrocharme. Generell überlassen wir euch am besten die Entscheidung darüber, wie sinnvoll Facy ist. Immerhin funktioniert das Tool aber wie es soll. Ihr bekommt euren Newsfeed und Benachrichtigungen angezeigt.

Facebook: Die Anzeige von Bildern im Terminal ist natürlich weniger sinnvoll. (Screenshot: Facy)
Facebook: Die Anzeige von Bildern im Terminal ist nicht unbedingt sinnvoll. (Screenshot: Facy)

Mit dem Befehl :comment könnt ihr eigene Kommentare verfassen und mit :like drückt ihr in gewohnter Facebook-Manier eure Zustimmung aus. Dankenswerterweise könnt ihr Beiträge mit :open aber auch in eurem Browser aufrufen, wenn euch das Terminal als Social-Media-App doch etwas unpraktisch erscheinen sollte. Eine vollständige Liste der verfügbaren Befehle findet ihr in der Facy-Anleitung auf GitHub.

Facy: So nutzt ihr Facebook über die Kommandozeile

Faceook im Terminal: Damit ihr Facy nutzen könnt, müsst ihr erst eine neue Facebook-App erstellen und die entsprechende ID eingeben. (Screenshot: GitHub)
Faceook im Terminal: Damit ihr Facy nutzen könnt, müsst ihr erst eine neue Facebook-App erstellen und die entsprechende ID eingeben. (Screenshot: GitHub)

Das Paket installiert ihr über den Befehl $ gem install facy. Zur Darstellung von Bildern setzt Facy auf RMagick – unter Umständen müsst ihr also vorher ImageMagick installieren, damit das funktioniert. Anschließend müsst ihr euch für Facy eine App-ID generieren lassen. Dazu meldet ihr euch auf der Entwicklerseite von Facebook an und erstellt eine neue App. Jetzt startet ihr Facy mit dem Befehl $ facy und gebt die bei Facebook angezeigte App-ID und das App-Secret entsprechend der Angaben ins Terminal ein.

Danach öffnet sich euer Browser und ihr werdet gebeten, eurer neu erstellten App die notwendigen Berechtigungen zum Zugriff auf euer Facebook-Konto zu geben. Anschließend könnt ihr dem Browser endlich adé sagen und euren Newsfeed, so wie es sich für einen wahren Nerd gehört, direkt im Terminal betrachten. Den Facy-Quellcode findet ihr auf GitHub.

Alle Kommandozeilenjunkies sollten auch einen Blick auf unsere Artikel „Todo.txt: Geniales To-Do-Listen-Tool für Kommandozeilenliebhaber“ und „Jrnl – Das Kommandozeilen-Tagebuch mit 256-Bit-Verschlüsselung: So sicher wie ein kleiner Safe“ werfen.

via news.ycombinator.com

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4 Reaktionen
Wurstmitsenf

Funktioniert das ganze auch mit Linux?

Antworten
nerd6

Die Sache hat einen entscheidenden Harken: Echte Nerds würden niemals Facebook verwenden. Den Nerds achten auf dezentrale Netzwerke und Verschlüsselung und sind gegen Überwachung.

Antworten
Christoph

Für mich ziemlich sinnfrei, ich benötige die Nachrichten mit meinen Freunden.

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