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Facebook testet Downvote-Button für fragwürdige Kommentare

(Grafik: Tashatuvango / Shutterstock)

Ausgewählte Nutzer können aktuell auf Facebook einen Downvote-Button nutzen, um fragwürdige Kommentare auszublenden und zu melden. Einen „Dislike“-Button soll es zukünftig jedoch nicht geben, so Facebook.

Mehrere Screenshots, die auf Twitter kursieren, zeigen eine neue Option, um Kommentare unter Facebook-Posts abzulehnen:

Die Downvote-Option soll Nutzern die Möglichkeit geben, Facebook auf unangemessene, unhöfliche oder irreführende Kommentare unter öffentlichen Posts aufmerksam zu machen, so ein Facebook-Sprecher gegenüber Tech Crunch.

Bisher wird dieser Button nur in den USA von einer kleinen Usergruppe getestet. Wird der Downvote-Button geklickt, wird der dazugehörige Kommentar verborgen. Zudem erhält der Nutzer die Möglichkeit, diesen als beleidigend, irreführend oder nicht zum Thema passend zu kennzeichnen. Offenbar möchte Facebook also nicht nur, dass unpassende Kommentare ausgeblendet oder gemeldet werden können, sondern das Netzwerk versucht auch, den genauen Grund der Unangemessenheit abzubilden. So könnten künftig Beleidigungen und Fake-News besser von schlichtweg irrelevanten Inhalten unterschieden werden.

So sieht die aktuell getestete Downvote-Funktion aus. (Screenshot: Christina Hudler via Twitter)

Nach dem Klick auf „Downvote“ stehen den Usern verschiedene Optionen zur Verfügung. (Screenshot: Christina Hudler via Twitter)

Kommt jetzt doch der Dislike-Button?

Laut Facebook soll dieser Test nur kurzfristig sein und das Ranking von Kommentaren, Postings und Seiten nicht beeinflussen. Die Downvote-Funktion sei als Feedback-Möglichkeit gedacht. Einen Dislike-Button, der bereits jüngst angekündigten Weg dar, das Wohlbefinden der Nutzer zu stärken. Anhand von Antworten und Reaktionen bewertet Facebook bereits jetzt die Relevanz von Kommentare. Nutzern die Möglichkeit zu geben, das Verhalten auf der Plattform zu bewerten und in gewissem Maße zu regulieren, verschafft Facebook einen besseren Einblick, welche Art von Diskussionen Nutzer am meisten interessieren. Facebooks Bemühungen, „sinnvolle Interaktionen“ zu fördern könnten dadurch besser gelingen.

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