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Facebook? Egal! US-Präsident Trump hat es auf Amazon abgesehen

US-Präsident Donald Trump. (Foto: JStone/Shutterstock)

Die Aufregung um Facebook ist Donald Trump angeblich egal. Der US-Präsident hat es stattdessen auf Amazon abgesehen. Trump sei „besessen“ von dem E-Commerce-Riesen, sagt ein Insider.

Facebook steht derzeit massiv unter Druck. Die Datenaffäre um Cambridge Analytica sowie deren mögliche Beeinflussung der US-Wahlen und des Brexit-Votums hat Nutzer verunsichert, Politiker in den USA und Europa auf den Plan gerufen und zahlreiche Unternehmen zum Abschied von dem sozialen Netzwerk gebracht. US-Präsident Donald Trump sind Datenskandal und Facebook aber egal. Stattdessen hat er es auf den E-Commerce-Riesen Amazon abgesehen.

Laut der Newsseite Axios, die sich auf einen anonymen Insider beruft, soll der US-Präsident geradezu „besessen“ von Amazon sein. Trump überlege, wie er den Onlinehändler mit einer Änderung der Besteuerung oder dem Wettbewerbsrecht treffen könne. Hintergrund des Grolls dürfte sein, dass Trump sowie seine Unterstützer aus der Immobilienbranche Amazon als ernsthafte Gefahr für Shoppingmalls und herkömmliche Läden ansehen.

„Amazon-Zeitung“: Trump mag Bezos und die Washington Post nicht

Ein Dorn im Auge ist dem US-Präsidenten auch die lukrative Unterstützung von Amazon-Lieferungen durch Paketdienste. Allerdings dürften Trump nicht zuletzt die ihm gegenüber sehr kritischen Berichte aufstoßen, die in der Washington Post stehen, einer Zeitung, die Amazon-Chef Jeff Bezos gehört. Auf seinem Lieblingsmedium Twitter nennt Trump die Zeitung gern #AmazonWashingtonPost.

Amazon-Chef Jeff Bezos – wird sein Konzern unter der Abneigung Trumps leiden? (Foto: dpa)

An den Börsen kamen die neuen Informationen rund um die altbekannte Abneigung Trumps nicht gut an. Die Amazon-Aktie hat am Mittwoch zeitweise um 7,4 Prozent nachgegeben. Die Marktkapitalisierung des E-Commerce-Konzerns gab laut Reuters innerhalb weniger Stunden um 53,6 Milliarden US-Dollar nach.

Facebook und Mark Zuckerberg interessieren Donald Trump dagegen wenig, wie die Insider Axios sagten. In die Debatte um den möglichen Datenmissbrauch hat sich der US-Präsident nicht eingeschaltet, Trump gehe zudem davon aus, dass die Russlandaffäre ein Hoax sei. Allzu sicher sollten sich Facebook und Google aber nicht sein. Denn angeblich soll sich zumindest Vizepräsident Mike Pence um die Datensammelei von Facebook und Google sorgen.

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