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Facebook hebt Werbeverbot für Kryptowährungen auf

Münze mit Bitcoin-Logo. (Foto: dpa)

Fünf Monate nach der Einführung nimmt Facebook das Werbeverbot für Kryptowährungen teilweise zurück. Anbieter müssen jedoch einige Auflagen erfüllen, um für Kryptoprodukte werben zu dürfen.

Ende Januar 2018 hat Facebook ein generelles Werbeverbot für Kryptowährungen, damit zusammenhängende Dienste und Initital Coin Offerings (ICO) ausgesprochen. Damals hieß es, der Konzern wolle die Richtlinien weiterhin prüfen und gegebenenfalls Änderungen vornehmen. Das ist jetzt geschehen: Am Dienstag, den 26. Juni 2018, erklärt Facebook, dass das Werbeverbot für Kryptowährungen zumindest teilweise wieder aufgehoben wird. Anzeigen für ICO soll es auf der Plattform allerdings weiterhin nicht geben.

Wer Produkte oder Dienstleistungen aus dem Kryptowährungsbereich auf Facebook bewerben möchte, muss sich zukünftig dafür freischalten lassen. Dazu müssen Unternehmen ein Online-Formular ausfüllen. Abgefragt werden verschiedene Details zum Produkt oder der Dienstleistung. Facebook will beispielsweise wissen, ob und welche behördlichen Genehmigungen vorliegen. Die entsprechenden Informationen werden dann von Facebook geprüft, bevor ein Anbieter für seine Kryptoprodukte auf der Plattform werben kann.

Kryptomarkt: Betrüger verdienen Milliarden

Die Federal Trade Commission (FTC) geht davon aus, dass Konsumenten alleine in den ersten beiden Monaten des Jahres 2018 532 Millionen US-Dollar an Betrüger aus dem Kryptowährungsbereich verloren haben. Bis Ende des Jahres sollen Kryptobetrüger, so die Schätzung der US-Aufsichtsbehörde, mehr als drei Milliarden Dollar an arglosen Investoren verdienen. Auch auf Facebook könnten trotz hoher Auflagen zukünftig weiterhin betrügerische Anzeigen durch das System rutschen. Davon scheint auch das soziale Netzwerk auszugehen, das in der Ankündigung zur Regeländerung darum bittet, auch weiterhin irreführende Anzeigen aus dem Kryptobereich zu melden.

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