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Facebook kauft einen Team-Messenger, um seinen Yammer-Klon aufzubohren

Facebook will Workplace weiter aufbohren. Dafür hat der Social-Network-Riese Redkix übernommen, einen Dienst, der E-Mail und Team-Messenger kombiniert hat. 

Redkix war angetreten, um ein neues Konzept im Bereich der Team-Messenger zu etablieren. Nutzer konnten entweder die Redkix-Oberfläche nutzen, um mit Team-Mitgliedern oder Externen zu kommunizieren oder klassisch beim E-Mail-Client bleiben. Jetzt wurde das Unternehmen von Facebook übernommen.

Redkix war erfolgreich finanziert und wird eingestellt

Schon vor zwei Jahren hatte Redkix in einer Finanzierungsrunde 17 Millionen US-Dollar einsammeln können. Wie hoch die Summe ist, die Facebook gezahlt hat, geben beide Unternehmen nicht bekannt. Ist die Übernahme abgeschlossen, wird es Redkix nicht mehr geben, das Team arbeitet zukünftig für Facebook und soll das 2016 gestartete Workplace verbessern.

Redkix beherbergt die E-Mail-Inbox, bietet aber auch ganz normale Chat-Features an. (Screenshot: Redkix)
Redkix beherbergte die E-Mail-Inbox, bot aber auch ganz normale Chat-Features an. (Screenshot: Redkix)

Mit der Übernahme ist durchaus denkbar, dass Facebook immer mehr klassische Unternehmen auf seine Plattform bringen will, in denen unterschiedliche Zielgruppen arbeiten. So könnte Facebook die Bedienung per E-Mail verbessern, damit Mitarbeiter die Social-Media-Plattform nicht nur über das bestehende Webinterface oder die Apps bedienen können. Laut Facebook arbeiten über 30.000 Unternehmen mit Workplace.

Zuletzt musste Facebook schlechte Quartalsergebnisse in Kauf nehmen. Nachdem es vor drei Monaten noch so aussah, als hätte der Datenskandal keine Spuren hinterlassen, musste Facebook erstmals einen Rückgang der Nutzerzahlen in Europa bekanntgeben. Auch die DSGVO dürfte dafür mitverantwortlich sein, dass die Zahl der monatlich aktiven Nutzer im zweiten Quartal erstmals um eine Million auf 376 Millionen gesunken ist. Die täglich aktiven gingen von 282 runter auf 279 Millionen.

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