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Facebooks Faktencheck wird auf Bilder und Videos ausgeweitet

Faktencheck gegen Fake-News: Facebook überprüft künftig auch Bilder und Videos. (Bild: ymgerman / Shutterstock.com)

Dass Facebook ein Problem mit Fake-News hat, ist nicht neu. Jetzt weitet das Netzwerk seinen Faktencheck auf Videos und Bilder aus.

Seit geraumer Zeit arbeitet Facebook mit Partnern zusammen, um Beiträge im sozialen Netzwerk auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen. In Deutschland ist das Recherchebüro Correctiv mit dem Kampf gegen Falschmeldungen betraut.

Da sich der Faktencheck bisher fast ausschließlich auf Textinhalte bezog, das aber bei Weitem nicht ausreichend ist, setzt Facebook mit seinen Partnern nun neue Technologien und Möglichkeiten ein, um auch Bilder und Videos auf ihren Wahrheitsgehalt prüfen zu können.

Wie funktioniert der Faktencheck für Videos und Bilder?

Genau wie bei Textinhalten setzt Facebook bei Bild-Content auf ein Machine-Learning-Modell, das unter anderem Interaktionssignale analysiert – inklusive des Nutzerfeedbacks, mit dem Inhalte als Falschmeldungen gekennzeichnet werden können. Videos und Bilder, die als potenzielle Fake-News erkannt wurden, werden dann zur Überprüfung an die Faktenchecker weitergegeben. Diese können Inhalte jedoch auch eigenständig zur Prüfung heranziehen. Facebook betont, dass viele seiner Checking-Partner versiert in der Auswertung von Bildmaterial und im Umgang mit visuellen Verifikationstechniken sind. Dazu gehören beispielsweise die Rückwärts-Bildersuche und die Analyse von Bild-Metadaten.

Je mehr Bewertungen von den Faktencheckern einfließen, desto genauer soll das Machine-Learning-Modell arbeiten können. Daneben setzt Facebook auch OCR-Technologien (optische Zeichenerkennung) ein, um beispielsweise Texte in Bildern mit Überschriften und Inhalten von bereits überprüften und als wahr eingestuften Artikeln zu vergleichen.

Anhand verschiedener Analysen und Tests hat Facebook die Falschinformationen in Videos und Fotos in drei Kategorien eingeteilt:

  1. Manipulierte oder fingierte Bildinhalte
  2. Aus dem Kontext gerissenes Material
  3. Falsche Texte, Audios oder Untertitel
  4. Arten von Fake-News in Bildern

    Diese Beispiele verdeutlichen die drei Varianten, in denen Fake-News in Bildern am häufigsten auftreten. (Bild: Facebook)

    Facebooks Untersuchungen haben auch ergeben, dass sich Falschmeldungen in verschiedenen Ländern unterschiedlich stark zeigen. In den USA fielen zum Beispiel häufiger Fake-News in Artikeln auf, während User aus Indonesien angeben, mehr irreführende Bilder zu sehen. Umso wichtiger sei es, die Verbreitung von Fake-News über mehrere Content-Arten hinweg zu erkennen und zu bekämpfen. Mehr dazu lest ihr im Blogpost von Facebook.

    Fake-News in verschiedenen Content-Formaten

    Eine Fake-News, zwei Content-Formate. (Bild: Facebook)

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Ein Kommentar
Klaus
Klaus

Die Meinungsbildungszensur schreitet fort. Nur was den Zensoren gefällt wird verbreitet. Die Nähe zum 3. Reich ist all zu deutlich!

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