Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

Porträt

„Mein Fahrrad ist durch nichts zu ersetzen“ – Andreas Rickmann von Bild.de

„Nein, ich arbeite nicht auf dem Fahrrad. Aber es ist durch nichts zu ersetzen.“ – Andreas Rickmann von Bild.de. (Foto: Privat)

In der Serie „5 Dinge, ohne die ich nicht arbeiten kann“ fragen wir Webworker, worauf sie im Job nicht verzichten können. Heute zu Gast: Andreas Rickmann von Bild.de.

Es gibt Dinge im Leben, die unverzichtbar sind. Dinge, die uns motivieren, die uns unterhalten und die somit unseren privaten und beruflichen Alltag verbessern. Wir fragen in dieser Serie, was Webworker benötigen, um ihrem Tagwerk mit Freude und Energie zu begegnen. Im vierten Teil unserer Serie haben wir Andreas Rickmann, Head of Social Media bei Bild.de, nach seinen Triebfedern gefragt.

5 Dinge, ohne die ich nicht arbeiten kann – Andreas Rickmann von Bild.de

Nuzzel: Twitter und die Orientierung – eine unendliche Geschichte. Ganz ehrlich: Wer schafft es schon, seine Listen immer und ständig aktuell zu halten? Nuzzel bietet mir das, was Twitter nicht schafft: Es liefert mir Orientierung, zeigt mir, worüber die Leute in welchem Umfeld sprechen. Das empfinde ich als unendlich wertvoll.

Slack: Die Sache mit den Messengern und die Erkenntnis: Als Schüler waren wir schon in Zeiten von ICQ auf dem richtigen Weg. Für die Gruppenkommunikation ist Slack für mich unverzichtbar geworden. Ich leiste es mir übrigens, nicht alle Nachrichten in allen Channeln zu lesen. Und es gibt ja auch noch E-Mails. Leider.

Daten: Ganz allgemein. Weil sie nicht alleinige, aber eine wichtigte Entscheidungsgrundlage für meine Arbeit sind. Weil ich so besser beurteilen kann, was Leute auf Plattformen eigentlich wollen. Weil ich so sehe, wann ich Fehler mache­ – und sie verbessern kann.

Den Weg zur Arbeit: Nein, ich arbeite nicht auf dem Fahrrad. Aber es ist durch nichts zu ersetzen, sich vor der Arbeit schon 20 Minuten bewegt zu haben. Wer einmal angefangen hat, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, will nie wieder in die Bahn steigen. Mein großes Glück: Der Weg zur Arbeit geht quer durch den Tiergarten in Berlin (keine Autos!). Und: Ich bin Ganzjahres-Radler.

Der gesunde Menschenverstand: Im Zweifel wichtiger, als Tools und Daten. Ich glaube, genau das ist die große Herausforderung für Journalismus auf Plattformen: Datengetriebenes Arbeiten und einen journalistischen Ansatz zu verbinden, der zur Marke passt.

Alle Artikel aus dieser Serie, findet ihr hier.

Finde einen Job, den du liebst

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

3 Reaktionen
Ghoffmann1969

Gut... das er für die Bild-Zeitung arbeitet, ist eben so, wenns ihm Spaß macht, muss er daran ja nichts ändern. Er ist ja nicht allein für die Qualität des Blattes verantwortlich ;)
Aber das mit dem Fahrrad kann ich schon nachvollziehen. Ich selbst bin jeden Tag mit der Bahn unterwegs gewesen, bis sich mein Arbeitgeber erbarmt hat und ein E-Bike-Leasing begonnen hat (hier). Also das soll heißen, ich werde von meiner Firma dabei finanziell unterstützt, einen Teil der Kosten muss ich natürlich selbst zahlen, aber das ist vertretbar. Mein Fahrstrecke ist natürlich nicht so schön, wie die von Andreas, aber damit kann ich leben. Hauptsache keine öffentlichen Verkehrsmittel. ;)

Antworten
StefanM

Verzichten kann er wohl auf große Teile seiner Moral, wenn er für dieses Hetzblatt arbeitet...

Ehrlich Andreas, wie kann man sowas als intelligenter, junger Mann mit sich ausmachen?

Antworten
StefanM

Also, ich meine Andreas, den Bild-Mitarbeiter. Mach was anderes. Wirst mit deinem Lebenslauf doch locker was vernünftiges finden können!

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.