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Hohe Luftbelastung: Fahrverbote in deutschen Städten und Rußpartikelfilter geplant

Kampf gegen die Luftverschmutzung: Deutschen Autofahrern könnten bald Fahrverbote in Innenstädten drohen. Zudem will die EU ab Herbst 2017 auch bei Benzinern Rußpartikelfilter vorschreiben.

Fahrverbote auch in deutschen Innenstädten

Auf Deutschlands Autofahrer kommen unangenehme Zeiten zu – es sei denn, man fährt ein Elektroauto. Künftig könnten deutsche Kommunen Fahrverbote für Benzin- und Dieselautos erlassen, wenn ein Verordnungsentwurf des Bundesumweltministeriums verabschiedet wird, wie das Magazin Der Spiegel berichtet. Demnach sollen mögliche Fahrverbote von den Kommunen eigenständig ausgestaltet und verhangen werden, es könnten sowohl Dieselfahrzeuge als auch Benziner betroffen sein.

Fahrverbote bald in deutschen Städten? (Bild: Shutterstock)
Fahrverbote bald in deutschen Städten? (Bild: Shutterstock)

Den Plänen des Bundesumweltministeriums zufolge können die Kommunen aus verschiedenen Optionen wählen. Dazu gehört eine innerstädtische Verbotszone, in der nur besonders emissionsarme Fahrzeuge erlaubt sind. Darüber hinaus könnten Dieselfahrzeuge auf bestimmten Straßen verboten oder eine Regelung getroffen werden, nach der an geraden Datumstagen nur Autos mit einer geraden Endziffer auf dem Nummernschild in die Stadt fahren dürfen. An ungeraden wären dann entsprechend all jene mit einer ungeraden Endziffer an der Reihe. Bei dieser Variante gibt es allerdings keine Vorteile für Besitzer von emissionsarmen Autos.

Fahrverbote ja, komplett autofreie Zonen nein

Völlig autofreie Straßen und Zonen sind laut Spiegel-Informationen aber nicht geplant. Die angekündigten Regelungen sind eine Reaktion auf das regelmäßige Überschreiten der Feinstaub-Grenzwerte in vielen deutschen Städten. Die EU hatte im Sommer des vergangenen Jahres schon ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland eingeleitet.

Eine weitere Maßnahme im Kampf gegen die Luftverschmutzung durch Autoemissionen soll der Einbau von Rußpartikelfiltern auch bei Benzinern mit Direkteinspritzung werden. Dieser soll nach Plänen der EU ab September 2017 verpflichtend werden. Anders als zunächst vom Spiegel berichtet, will das Bundeswirtschaftsministerium den Vorschlag der EU-Kommission bei der Sitzung am Dienstag unterstützen, wie die Automobilwoche schreibt.

Auch interessant in diesem Zusammenhang: Neue Abwrackprämie: Umweltministerin will Elektroautos besser fördern.

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Eine Reaktion
Jürg U

Wenn die deutsche Regierung Elektroautos wirklich fördern will, was ich bezweifle, dann sollten Fahrverbote für Diesel und Benziner endlich umgesetzt werden, aber da fehlt wohl der Wille und man schert lieber alle Autos über gleichen Kamm, anstelle eine Verhaltensänderung herbei zu führen.

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