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E-Commerce

Fake-Reviews: Amazon verklagt über 1.000 Nutzer

E-Commerce-Riese Amazon verschärft sein Vorgehen gegen Fake-Reviews und hat mehr als 1.000 Nutzer verklagt, die im Verdacht stehen, gefälschte Bewertungen abgegeben zu haben.

Amazon: Kampf gegen Fake-Reviews

Im April hatte Amazon eine Reihe von Websites verklagt, auf denen gefälschte Kundenrezensionen angeboten wurden. Jetzt geht es hunderten potenziellen Fake-Rezensenten an den Kragen: Im Rahmen seines Kampfes gegen Fake-Reviews hat Amazon vor einem US-Gericht Klage gegen 1.114 Nutzer erhoben. Diese sollen auf der Freelancer-Plattform Fiverr ihre Dienste als bezahlte Review-Verfasser angeboten haben.

Kundenrezensionen: Amazon geht gegen Fake-Reviews vor. (Screenshot: Amazon.de)
Kundenrezensionen: Amazon geht gegen Fake-Reviews vor. (Screenshot: Amazon.de)

Im Visier hat Amazon offenbar nicht Fiverr selbst, das Unternehmen soll Amazon stattdessen bei der Klärung des Problems unter die Arme greifen. Amazon hat der Klageschrift zufolge einige der Anbieter angeheuert, um ihnen auf die Schliche zu kommen. Den Untersuchungen nach haben sich die Schreiber der gefälschten Bewertungen direkt von ihren Auftraggebern Texte für ihre Rezensionen geben lassen, wie der Guardian berichtet. Zudem nutzten sie verschiedene Accounts und IP-Adressen, um zu verhindern, dass Amazon sie ausfindig machen kann.

Amazon sieht eigene Reputation gefährdet

Amazon sieht durch die Fake-Reviews seine Reputation gefährdet und bezeichnete die Fake-Reviews als „falsch, irreführend und unecht“. Zwar setze nur eine kleine Minderheit von Händlern auf solche Fake-Reviews, diese erschütterten aber das Vertrauen der großen Mehrheit der Händler und Hersteller sowie der Kunden in die Plattform, klagt Amazon.

Beispiele für höchstwahrscheinlich gefälschte Produktbewertungen gab Amazon auch: „Das hat mein Leben erleuchtet“, heißt es etwa in einer Fünf-Sterne-Bewertung über ein USB-Kabel. Um Manipulationen zu erschweren, hat Amazon in den USA im Juni ein neues, selbstlernendes System eingeführt, das besonders nützliche Kundenrezensionen sichtbarer machen soll.

via futurezone.at

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Eine Reaktion
Fakes fangen

Das Problem ist, das die Lüge sich in die Gehirne eingebrannt hat.
So wie das Spinat angeblich ganz viel Eisen hat was nur eine Legende ist, weil es ein Kommafehler der Sekretärin war.

Die falschen Rezensionen werden gelöscht anstatt als Schande ewig markiert sichtbar zu sein. Foren-Hate muss natürlich gelöscht werden. Nichtsdestotrotz kann man den Rest vom Posting stehen lassen und per Counter an den Verfassernahmen dranstehen haben das er sich häufiger mit Hate-Postings, Gewaltaufrufen usw. profilieren wollte.
Man wurde desinformiert und kriegt die neue Wahrheit nicht mit wenn man z.B. das Produkt noch mal kaufen will und sucht sich einen Wolf nach den damaligen Aussagen wenn man nicht ständig alles abspeichert was nur der Alte Opera gut konnte. Gleiches gilt oft für Online-Presse und Updates wo man oft genug auch nicht mitkriegt was geändert wurde obwohl Journalismus doch ein Diplom-Studiengang (inzwischen vermutlich Bachelor) ist.

Davon abgesehen müsste man herausfinden welche Rezensionen echt und welche falsch sind. Manche Rezensionen sind ja vielleicht ehrlich und brauchbar. Viele Dinge wie Geräte durchzumessen und Specs (USB-Versionen, Bluetooth_Version, WiFi-Fähigkeiten, Bluetooth_Sendestärke, Abmessungen von Kleidern und Schuhen...) könnte und sollte Amazon anhand Rücksendungen aber auch selber ergänzen.

In korrupten Diktaturen sind Abo-Fallen oder falsche Angaben bei den m^2-Preise von (Ferien-)Wohnungen ja erlaubt.
Manchmal ist das US-Recht also nützlich.

Antworten

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