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Analyse

Es gibt jetzt Lösungen für das Falschmeldungen-Problem auf Facebook

Facebook-Chef Mark Zuckerberg. Foto: Shutterstock)

Auf Facebook gibt es ein großes Problem mit Falschmeldungen, die das Unternehmen jetzt anpackt. Doch auch aus der Community kommen derzeit Lösungsvorschläge. Eine Übersicht.

Facebook-Falschmeldungen verteilen sich rasant

Dass verbreitete Fake-News in sozialen Medien problematisch sind, ist nicht erst seit der Trump-Wahl bekannt. Vor allem die Facebook-Auftritte linker und rechter Populisten sowie Verschwörungstheoretiker finden viel zu oft großes Gehör – trotz ihrer teilweise offensichtlichen Unwahrheiten. Da heißt es unter anderem, dass Obama ein Muslim und Flüchtlinge lediglich Massenvergewaltiger seien. Oder, dass Kondensstreifen am Himmel uns gefügig machen würden. Sind Gerüchte erst in die Welt gesetzt, schwirren sie in den jeweiligen Echokammern umher und lassen sich darin nur noch schwer entzaubern. Denn: Geglaubt wird, was ins eigene Weltbild passt.

Im Grunde war das schon immer so. Derartige Informationen lassen sich heute aber viel einfacher verbreiten. Früher mussten Menschen tausende Flugblätter drucken und sie in der Fußgängerzone verteilen. Heute können sie sich im sozialen Netz effizient wie nie mit Gleichgesinnten verbünden und Theorien darüber austauschen, ob diese gefährlichen Streifen am Himmel nun gefügig, unfruchtbar oder doch nur dumm machen. Schon eine Facebook-Gruppe von 1.000 Mitgliedern kann desaströse Shitstorms auslösen, die nur schwer wieder in den Griff zu bekommen sind. Im schlimmsten Falle können sich daraus sogar große Netzwerke entwickeln.

„Sind Gerüchte erst in die Welt gesetzt, schwirren sie in den jeweiligen Echokammern umher und lassen sich nur noch schwer entzaubern.“

Wie diese – teilweise gezielte – Desinformation eingedämmt werden kann, ist derzeit ein großes Thema bei den IT-Konzernen. Google und Facebook haben diese Woche angekündigt, schmerzvolle Maßnahmen gegen Webseiten durchzuführen, die Falschmeldungen veröffentlichen. So wollen sie beispielsweise Verbreiter von Fake-News aus ihren Werbenetzwerken verbannen. Facebook hat dafür eigens die „Irreführende, illegale und täuschende Website“-Kategorie eingeführt, so eine Unternehmenssprecherin. Intern wird sozusagen an einer Blacklist gearbeitet, die unseriöse Absender sammelt und abstraft.

Einen Einfluss auf die Sichtbarkeit, der auf Facebook durch Nutzer verbreiteten Falschmeldungen, habe die Aktion zwar nicht, so Reuters. Man wolle jedoch verhindern, dass Menschen darin ein Geschäftsmodell erkennen und aus Profitgier agieren. Denn mit den Falschmeldungen lässt sich im Netz gutes Geld verdienen. Das weiß auch Google. In deren Suchergebnissen rankt beispielsweise die Webseite „70News“ recht hoch, die falsche Informationen über die Ergebnisse der Präsidentschaftswahlen verbreitet und sich mit Banner-Werbung finanziert. Auch Seiten deutscher Verschwörungstheoretiker zu Themen wie dem Klimawandel oder der Flüchtlingskrise tauchen oft weit oben in den Suchergebnissen auf.

Top-20-Meldungen zum US-Wahlkampf – nach Facebook-Engagement. (Grafik: Buzzfeed)
Top-20-Meldungen zum US-Wahlkampf – nach Facebook-Engagement. (Grafik: Buzzfeed)

Der deutsche Internetunternehmer und Jurist Christoph Kappes steht diesen Lösungen nur verhalten positiv gegenüber, verrät er uns im Gespräch. Zwar findet er es gut, dass Fake-News anders behandelt werden, allerdings glaubt er, dass diese Überprüfung von professionellen Medienkritikern kommen sollte. Es bereite ihm Sorge, „dass Facebook und Google verstärkt in die Rolle des Kurators gedrängt werden“, erklärt Kappes. Vielmehr wünsche er sich Schnittstellen zu den Inhalten auf der Plattform, die von privaten und öffentlich finanzierten Mediendiensten überprüft und bei Bedarf beanstandet werden können. „Das Thema braucht viel mehr zivile Stakeholder“, glaubt der Experte.

Die Community versucht Fake-News zu entlarven

Doch auch aus der Community kommen derzeit einige Lösungsvorschläge. Der US-Journalist Daniel Sieradski, der unter anderem für die New York Times schreibt, hat beispielsweise ein Chrome-Plugin namens „B.S. Detector“ entwickelt, das Facebook-Seiten von Falschmeldern auf der Plattform öffentlich kennzeichnet. Sieradski pflegt dafür ebenfalls eine Blacklist, die auch auf Github einsehbar ist. „Die Domains decken das politische Spektrum von links nach rechts ab. Ich habe mein absolutes Bestes getan, um unparteiisch zu sein“, erklärt der Entwickler sich und sein Projekt auf Product Hunt. Ein Versprechen, das jedoch einige kritische Nutzer in den Kommentarspalten bereits in Frage stellen.

„Eine Reaktion muss passieren, wenn die Öffentlichkeit als Kern der Demokratie noch funktionieren soll.“

Auch vier Studenten der Princeton University haben vor einigen Tagen eine Chrome-Erweiterung veröffentlicht – wenn auch mit einem etwas anderen Ansatz. In einem Hackathon ihrer Hochschule haben sie in nur 36 Stunden das „FiB: Let’s stop living a lie“-Plugin erfunden, das in Echtzeit den Wahrheitsgehalt von Facebook-Posts analysiert. Eine Künstliche Intelligenz prüft unter anderem die Quelle und nutzt Text- und Bilderkennungs-Algorithmen, um den Wahrheitsgehalt herauszufinden. Diverse Schnittstellen zu Twitter, Google und Bing sorgen zudem für die Einordnung des Inhalts, der anschließend mit „verified“ oder „not verified“ markiert wird. Letzteres bedeutet, dass eine Falschmeldung vorliegt.

Dass Blacklisting und Algorithmen kursierende Falschmeldungen jetzt einzudämmen versuchen, versteht Christoph Kappes übrigens als eine logische Reaktion auf einen radikalen Wandel im Mediensystem. „Eine Reaktion muss passieren, wenn die Öffentlichkeit als Kern der Demokratie noch funktionieren soll“, erklärt er. Jedoch weiß er, dass es bei genauerem Hinsehen auch bei gewöhnlichen Inhalten zu Streit um die Wahrheit im Detail kommen kann. „Die Selektion kann daher nur sehr restriktiv sein und muss eine Quelle als ganze betreffen“, fügt er hinzu und meint damit, dass nicht jedes Medium, das einen Fehler macht, sofort an den Pranger gestellt werden sollte.

Übrigens, auch dieser Artikel dürfte dich interessieren: Falschmeldungen entlarven – so kannst du überprüfen, ob ein Viral ein Fake ist

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13 Reaktionen
Ulrich Fabian

Hallo Leute, ich bin erschrocken wie hier offen für Zensur gesprochen wird!
Daß durch Falschmeldungen die Demokratie in Gefahr sei, ist auch eine Behauptung ohne Beweis.
Zensur ist eine Gefahr für die Demokratie, da hier versucht wird die Meinung des Volkes in eine wünschenswerte Richtung zu lenken. Klar gibt es auch Auswüchse, womit eine gut funktionierende Demokratie aber leben muß und kann.

Andreas Weck

Liebe Kommentatoren. Hier mal ein Interview mit einem Fake-News-Schreiber. Vielleicht erkennt ihr dann, wer sich da hinsetzt und solche Nachrichten tickert und was er von den Lesern dieser Nachricht hält. Es hat mit "Unterdrückung falscher Meinungen" nichts zu tun. Eine Meinung kann man haben, aber man muss eben auch dulden können, dass die Meinung nicht unbedingt faktisch haltbar ist. Wer sich aber Fakten schlichtweg ausdenkt, um seine Meinung zu untermauern, trägt nichts wertvolles zu einer Debatte bei. Im Übrigen, ist auch Satire etwas völlig anderes. Wer Fake-News mit Satire vergleicht, hat einfach die verschiedenen Formate überhaupt nicht verstanden.

Ich freu mich über eine rege Diskussion unter meinen Artikeln, aber ich wünsche mir doch sehr, dass die sprichwörtliche Kirche im Dorf gelassen wird. Vielleicht klappt das ja.

Danke für eure Kommentare, Andreas.

(Das besagte Interview: https://www.washingtonpost.com/news/the-intersect/wp/2016/11/17/facebook-fake-news-writer-i-think-donald-trump-is-in-the-white-house-because-of-me/)

MarKo Petersohn

"Wer Fake-News mit Satire vergleicht, hat einfach die verschiedenen Formate überhaupt nicht verstanden."

Ich schätze mal das ging an mich. Und da du offensichtlich alles verstanden hast und ich nicht, frag ich mal ganz dumm, was hat es denn das Format mit dem Inhalt zu tun? Ich dachte nämlich, dass es bei einer Falschmeldung, um einen falschen Inhalt gingt. Ist dem nicht so? Wäre eine Falschmeldung von bspw. pi-news.net ok, wenn die einfach im Impressum irgendwo "Satire" hinterlegen? Oder was ist mit dem berühmten "Ausländer essen kleine Kinder"-Artikel des Postillion, welcher ja tatsächlich von Ausländergegnern geglaubt und in einer Reportage so zitiert wurde?

Ich frag mich nur wo der Unterschied gemacht wird. Denn Falschmeldungen sind ja laut deinem Artikel ein Problem für die Demokratie und eine Falschmeldung im Format der Satire ist immer noch eine Falschmeldung. Vor allem, da wir alle wissen, dass Satire im Internet nicht funktioniert. Dazu muss man sich nur immer wieder die Reaktionen beim Postillion durchlesen.

Also wo ist die Grenze die du ziehen möchtest? Da du dir ja sicherlich enorm viele Gedanken über diese Materie gemacht hast, hast du sicherlich auch eine klare Antwort dafür.

Andreas Weck

Das ging zum Teil an dich, bezog sich aber auch an den im Interview vorgestellten Fake-News-Schreiber, der sich auch damit entschuldigt, dass er Satire produziere. Ein satirisches Format erkennt man aber zum einen an der doppeldeutigen Geschichte. Ein "Flüchtling, der ein Kind in einem Stück runterschluckt" ist doch eindeutig als nicht wahr zu identifizieren. Und zum zweiten auch daran, dass das Medium sich überall öffentlich als Satire-Magazin zu erkennen gibt. Da reicht eine Google-Eingabe. Die PI-News, die du jetzt selber anbringst – ich hätte nicht von mir aus mit dem Finger drauf gezeigt, aber nun gut –, tun das nicht. Sie verkaufen ihre Geschichten als die eine reine Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Sie übertreiben nicht, wie ein Satire-Magazin das tut. Die Übertreibung ist ein Stilmittel der Satire. PI-News schreibt Artikel wie: "Flüchtling vergewaltigt Mädchen in Dresden" Wo ist da die Übertreibung? Wo die Doppeldeutigkeit? Das ist eine Behauptung, die im Real-Life eins zu eins so passieren kann. Und deshalb wird sie auch geglaubt. Sie gehen auch nicht auf Fact-Checks ein, die gegenüber dem Medium von anderen Pressevertretern geleistet werden. Was da steht, ist Gesetz. Und wer das tut, der unterhält nicht, sondern der desinformiert. Das ist ein großes Problem - und sicher nicht zu verhamlosen.

Gruß, Andreas

MarKo Petersohn

Ich hab pi-news nur genommen, um ein möglichst absurdes Beispiel zu bringen. Und wenn der Postillion sich doch überall und so ganz klar als Satiremagazin zu erkennen gibt, dann frag ich mich warum immer wieder Menschen es als wahr erachten. Wie das Beispiel mit den Kinder essenden Flüchtlingen ja auch zeigte.

Der Postillion gibst sich also überall öffentlich als Satire-Magazin zu erkennen? Ich hab grad nochmal nen aktuellen Check gemacht, aber weder auf der Website noch auf der Facebook-Seite ist das sofort klar ersichtlich. Natürlich kann man ins Impressum schauen, aber genau das macht niemand.

Deine ganzen Argumente von Doppeldeutigkeit etc. usw. sind reiner Humbug, denn nehmen wir einfach die falsch datierte Pofalla-Meldung des Postillion 2014, als alle Doppeldeutigkeitsdeuter total davon überzeugt waren, dass der Wechel von Pofalla zur Bahn nur eine Fake-News des Postillion war. Und war es das? Nein, war es nicht. Man hat sich nur wunderbar über die eigenen hochhintellektuellen Leser lustig gemacht.

Oder nehmen wir Varufake von Böhmermann. War das eine Fake-News? Klar, du hast den Witz sofort durchschaut, weil du Doppeldeutigkeit und Satire sofort erkennst. Aber dumme Leute wie ich glaubten am Anfang tatsächlich, dass Böhmermann recht hatte.

Drittes Beispiel gefällig? Hast du Mario Barths Video vor dem Trump Tower gesehen? Er stand dort am 11.11., am helligen Tag, am Veteranentag und zeigte, dass die von "den Medien" gezeigten Anti-Trump-Proteste doch gar nicht stattfanden. Er verschwieg dabei, dass es der Veteranentag war und ebenso, dass die Proteste eigentlich immer abends stattfanden. Aber eine Vielzahl seiner 1,3 Millionen Fans glaubten ihm und sahen es als Beweis für die Lügenpresse. Hat er in seinem Video die Unwahrheit gesagt? Hat er eine Fake-News publiziert?

Nun was sagst du? Du hast dir doch viele Gedanken über all die Sachen gemacht. Wo genau ist die Grenze? Was ist erlaubt und was nicht? Was gehört von Facebook gelöscht und was nicht?

Die ganze Fake-News-Nummer ist eine Scheindebatte der Politik und Medien, die sich sonst nicht erklären können wie Trump gewinnen konnte. Übrigens ein Trump der konsequent im Wahlkampf gelogen und sich selbst widersprochen hat. Was aber absolut egal war. Denn genau um diesen Wahrheitsanspruch ging es nicht und geht es nicht. Es ging um Misstrauen und Vertrauen in die beiden primären Kandidaten. Und Trump hat scheinbar das Vertrauen der relevanten Wähler bekommen.

Fake-News gab es schon immer, denn auch wenn es vielleicht überrascht, Menschen lügen nunmal. Das Problem sind nicht die Inhalte, sondern das Problem ist die Filterbubble, plus der absolute Wahrheitsanspruch mit denen die unterschiedlichen politischen Lagen umherrennen.

Und die Lösung ist nicht etwas die Fake-News zu verbieten, damit alle wieder beruhigt davon ausgehen können, dass alles was sie lesen "wahr" ist. Sondern die Lösung ist sich eine widersprechene Filterblase zu bauen, in der beständig Inhalte auftauchen die nicht zur eigenen Weltanschauung passen und die man nicht glauben kann. Denn so werden wir alle zum kritischen Denken gezwungen und damit verlieren Fake-News den fruchtbaren Boden.

Andreas Weck

Varoufake und Pofalla galt nicht den Lesern sondern den Medien. Das ist auch ein Unterschied. Und Barth hat ganz sicher keine Satire im Sinn gehabt. Der übertreibt einfach seine Rolle und glaubt ein Berichterstatter zu sein. Ist er aber nicht. Und deshalb ist er mit seinem Video auch völlig gegen die Wand gefahren.

Was wir alle einfach mal lernen müssen ist, dass News im Social Web nicht einfach bloß geteilt werden dürfen, weil sie dem eigenen Weltbild entsprechen. Wenn ich, eine mir unbekannte Quelle, lese, die eine steile Nachricht raushaut, dann check ich die Quelle. Diese Medienkompetenz ist in Zeiten des Internets unabdingbar - wie sich eben auch an der Fake-News-Debatte jetzt ablesen lässt.

Ob das eine Scheindebatte ist oder nicht, weiß ich nicht. Da fehlt mir der Aluhut, um da jetzt eine Verschwörung zu wittern. Ich konzentriere mich auf den Fakt, dass es richtig viele Medienbetreiber gibt, die mit Falschmeldungen zum einen Propaganda betreiben und zum anderen Geld scheffeln – und damit eben "leichtgläubige" Menschen, die vielleicht noch nicht entsprechend mit Einordnung von Medien umgehen können, verarschen. Ich sag ja auch nicht, dass das immer so einfach ist. Ich bin in meinem Berufsleben auch schon auf eine Ente reingefallen. Aber auch deshalb muss ich dafür plädieren, dass wir bei merkwürdig oder unglaublich klingenden Meldungen einfach mal einen Fact-check durchlaufen lassen, bevor wir empört unsere "Meinungen" herumposaunen.

So ist es leider, in dieser neuen digitalen Welt.

Wo ich bei dir bin - wir müssen aus der Filterblase herauskommen. Das ist ebenfalls ein Problem.

Gruß, Andreas

Andreas Weck

Nachtrag: Wir sind uns eigentlich in vielem einig, nur nicht darin, dass Falschmeldungen und Satire gleich zu behandeln sind. Das will ich hier nur nochmal kurz klarzeichnen. Damit kann ich aber auch leben.

Was denken denn andere Leser dazu? Sollte Facebook gegen Fake-News-Betreiber vorgehen oder alles so lassen, wie es ist?

MarKo Petersohn

Dann sollten sich die Betreiber des Postillion und ähnlicher Seiten wohl dringend nach einem neuen Job umsehen. Denn hier werden professionell Falschmeldungen produziert und publiziert. Tut mir jetzt leid für die, aber im Sinne der Demokratie muss man solche Seite verbieten.

Juergen Schulze

Das Spiel ist doch schon längst verloren.
Facebook, wie auch das "restliche" freie Internet ist überflutet und missbraucht von politischen Dreckschleudern, rechten sowie linken Schreihälsen und Spammern.
Beispiel gefällig:
http://de.mediamass.net/stars/angela-merkel/bestbezahlte.html
Jeder AfDler spuckt jetzt verächtlich aus und suhlt sich in seiner selbst geschaffenen und selbstgerechten Empörung, wenige Sekunden, bevor er diese "Nachricht" an seine Freunde verteilt.
Auf die Idee, "Angela Merkel" mit "Barack Obama" auszutauschen, kommt er ja nicht.
http://de.mediamass.net/stars/barack-obama/bestbezahlte.html
Und so geht es weiter und weiter und weiter.
Facebook ist abseits von Katzenvideos zu einer Kloake, einer stinkenden Kanalisation von Beleidigungen, Drohungen, Hetze und Lügen geworden.
Aber, wie gesagt, das Spiel ist längst verloren, denn die Mehrheit der Menschen ist dumm (auch in Deutschland), hält sich aber leider für die kluge Minderheit.

Russlandversteher

"allerdings glaubt er, dass diese Überprüfung von professionellen Medienkritikern kommen sollte."

Und was für "Profis" sollen das sein? Welche mit der "richtigen" Meeinung? Am besteb vielleicht auch noch Propagandisten von ARD und ZDF?

Das ist der Versuch von politischer Zensur und nichts weiter!

Dirk Buchhalla

Eigentlich sollte jedem Bewusstsein, dass man sich nicht auf eine einzige Quelle verlassen sollte. Dies gehört bereits zu den Grundregeln einer Recherche im Journalismus.
Jeder Leser sollte Informationen und Quellen kritisch überprüfen oder zumindest auch mal außerhalb von Facebook Nachrichten lesen, es gibt genügend Quellen. :-)
Ich stelle aber leider immer wieder fest, dass für viele Menschen das Internet = Facebook ist, ein erschreckender Trend.

lola

Das Ende Freiheit ist das Ende von Facebook.

Erst fliegen nackte Tatsachen raus, dann falsche Meldungen und dann falsche Meinungen.

Russlandversteher

Es geht hier ausschließlich! um die Unterdrückung "falscher" Meinungen und nicht Meldungen!

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